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NVidia stellt Grafikchip "GeForce 256" vor

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Aus NV-10 wird GeForce 256
Aus NV-10 wird GeForce 256
Der unter dem Codenamen NV-10 seit einiger Zeit durch die Medien geisternde Nachfolger des NVidia TNT2-Grafikchips wurde heute auf der IFA das erste Mal der Öffentlichkeit vorgestellt und bietet einige neue Features, die sich sehen lassen können.

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NVidia bezeichnet den GeForce 256 als erste Graphics Processing Unit (GPU) einer neuen Generation, die sowohl Transform und Lightning als auch Geometrie-Berechnungen on-Chip ausführt und wesentlich komplexere Szenen berechnen kann, als die Athlon oder Pentium III Prozessoren.

Der GeForce 256 führt als einer der ersten Grafikprozessoren sämtliche 3D-Berechnungen auf einem Chip aus, was jedoch erst unter OpenGL bzw. DirectX 7 und neuesten Spielen für einen drastischen Leistungssprung sorgen wird. Neben der Transformation- und Lightning-Engine, die in ähnlicher Form auch der neue Savage2000 von S3 bietet, schafft die integrierte Geometrie-Engine des GeForce 256 laut NVidia beeindruckende 15 Millionen Dreiecke pro Sekunde. Effekte wie "Cube Environment Mapping" ("Terminator 2-Flüssigmetall-Effekt"), "Particle Rendering" und "Vertex Blending" ermöglichen nahezu fotorealistische 3D-Szenen, wie NVidia auf der Pressekonferenz eindrucksvoll belegen konnte.

Zwar ruckten einige der sehr detaillierten Szenen mit erstaunlichen 80.000 bis 100.000 texturierten Polygonen noch etwas, doch das soll sich mit besseren Treibern beseitigen lassen. Die gezeigten Spiele wie Halo, The Whole Experience und einige Technologiedemos zeigten, was in dem neuen Chip steckt und lassen eine kleine Revolution erwarten - die Konkurrenz muß sich warm anziehen, wenn im September die ersten Karten auf den Markt kommen.

Dank der hohen Rechenleistung der Geometrie-Engine ermöglicht es der GeForce 256 außerdem, frei werdende Rechenkapazität auf Intels Pentium III oder AMDs Athlon Prozessoren für andere Berechnungen einzusetzen, die dank der leistungsfordernden 3D-Grafikberechnungen bisher gelitten haben: Künstliche Intelligenz und physikalische Begebenheiten können nun 3D-Welten endlich mehr Leben einhauchen, als es bisher möglich war.

Der GeForce 256 besitzt mit 23 Millionen Transistoren mehr als doppelt so viele wie der TNT2-Chip (9 Mill. Transistoren) von NVidia und mehr als doppelt so viele Transistoren wie Intels Pentium III Prozessor - laut NVidia komme man mit Moore's Law - der Verdopplung der Rechenleistung - bei Grafikprozessoren nicht mehr aus. Es müsse wesentlich mehr geboten werden, um endlich fotorealistische Szenen in Echtzeit berechnen zu können. Der GeForce 256 unterstützt bis zu 128 MByte RAM aller bekannten Sorten und AGP 4X mit Fast Writes. Er bleibt weiterhin AGP 2X-kompatibel und schafft mit einem 350 MHz RAMDAC Bildschirmauflösungen bis 2048 x 1536 bei 75 Hz. Die möglichen Taktfrequenzen entsprechen im Großen und Ganzen denen der TNT2-Chips.

Der GeForce 256 bietet als erster NVidia-Chip eine volle DVD-Wiedergabe in Hardware und soll sogar MPEG2-Videos in Echtzeit aufnehmen können und so Videorekorder spielen.

Zu den Herstellern, die 3D-Karten auf Basis des vielversprechenden neuen NVidia-Chips liefern werden, zählen Creative Labs, ELSA, Guillemot, ASUSTeK, Canopus und Leadtek. Preislich werden diese Karten unter 300 US-Dollar kosten, abhängig von Speicherausstattung, Chiptakt und sonstigen Features.



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