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S3 kündigt Savage2000 Grafikchip an

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Nachdem S3 mit dem Savage3D und im Laufe diesen Jahres mit dem Savage4 wieder ins Licht des Interesses gerückt ist, hat das Unternehmen nun die nächste Chip-Generation angekündigt, die sich nicht durch hohe Geschwindigkeit sondern auch durch ihre Funktionalität auszeichnen soll.

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Der Savage2000 Grafikchip soll jedem etwas bieten: Eine hohe 3D-Leistung soll Spielefreaks, die hardwareunterstützte DVD-Wiedergabe Heimanwender und die Flatpanel-Unterstützung (DVI) professionelle Anwender ansprechen.

Noch gegen Ende dieses Jahres, voraussichtlich im Dezember, sollen erste Savage2000 Grafikkarten auf den Markt kommen. Die erste wird von Diamond Multimedia hergestellt, was in Anbetracht des bevorstehenden Aufkaufs durch S3 - so die Aktionäre zustimmen - nicht verwunderlich ist. Sie soll preislich unter 250 US-Dollar liegen.

Um den unterschiedlichen Anforderungen für OEMs und Retail-Kunden gerecht zu werden, bietet S3 zwei verschiedene Savage2000 Chip-Versionen an. Während der Savage2000 mit 150 MHz (Speicher: bis 166 MHz) getaktet ist und in günstigen PC-Systemen für Dampf sorgen soll, richtet sich der Savage2000+ mit bis zu 200 MHz (Speicher: bis 200 MHz) Taktfrequenz an Power-User. Beide Konfigurationen unterstützen AGP 4X, bis zu 64 MByte Speicher und bieten ein 128-Bit breites Speicher-Interface sowie einen 350 MHz RAMDAC.

Dank S3s QuadTexture Engine, einer "Single Clock, four Texel" Architektur, sollen Savage2000 Grafikkarten keine Probleme mit mehrfach texturierten Polygonen haben und eine Füllrate von über 700 MegaTexeln/Sekunde liefern. In kommenden Spielen wie Quake III und Unreal Tournament, die ausgiebigen Gebrauch von Multi-Texturing machen, soll sich dieses Feature besonders bemerkbar machen.

Wie von S3 gewohnt, unterstützen auch die neuesten Sprößlinge der Savage-Grafikchips die S3TC Texturkompression und ermöglicht damit die unproblematische Verwendung hochauflösender Texturen.

Neu hinzugekommen ist jedoch S3TL - erstmals bietet S3 damit Geometriebeschleunigung für Transform und Lightning, was den Rechner bei komplexen 3D-Szenen entlasten dürfte. Dieses von immer mehr Grafikchip-Herstellern angekündigte Feature wird seit längerem von OpenGL und von Microsoft erstmals im fast fertiggestellten DirectX 7.0 unterstützt.

Die Savage2000 Grafikchips gehen ab Oktober in die Massenproduktion, erste Muster sind bereits an Hersteller verschickt worden. Während der Savage2000 in 10.000er Stückzahlen etwa je 29 US-Dollar kostet, liegt der schnellere Savage2000+ bei 35 US-Dollar.

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