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Telekom verliert Marktanteile im Festnetz

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Die Deutsche Telekom verzeichnete in den ersten sechs Monaten 1999 einen leichten Umsatzrückgang um vier Prozent von 17,5 Milliarden auf 16,8 Milliarden Euro. Der Konzernüberschuß bewegte sich mit 951 Millionen Euro leicht unter den Vorjahreszahlen von 996 Millionen Euro.

Der Umsatzrückgang rührt in erster Linie aus dem Bereich der Telefonnetzkommunikation. Hier mußte die Telekom einen um 19,2 Prozent verringerten Umsatz von 8,5 Milliarden Euro verzeichnen, gegenüber 10,5 Milliarden im Vorjahr. Maßgeblich dafür seien die Tarifsenkungen zum 1. Januar 1999 sowie der Einfluß des Wettbewerbs, so die Telekom. Durch die Umsatzzuwächse in den Bereichen Mobilfunk, Internationales und Datenkommunikation sowie bei den Interconnection-Leistungen konnten die Rückgänge teilweise aufgefangen werden.

"Wir haben durch unsere Preismaßnahmen in diesem Jahr den Marktanteil stabilisieren und so den rückläufigen Trend aus dem Vorjahr stoppen können. Diese Maßnahmen haben sich ausgezahlt", sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom, Dr. Ron Sommer, der die Ergebnisse zusammen mit Finanzvorstand Dr. Joachim Kröske heute in Bonn vorstellte. "Die Halbjahreszahlen zeigen, daß wir eine sehr hohe Wettbewerbsfitneß erreicht und uns unter den gegebenen Bedingungen ganz hervorragend im Wettbewerb gehalten haben."

Die Zahl der Verbindungsminuten konnte um ein Prozent auf 94 Milliarden gesteigert werden.

Im Mobiltelefon-Geschäft legte die Zahl der Kunden gegenüber Jahresmitte 1998 von 4,6 Millionen auf 7,1 Millionen und damit um 54 Prozent zu. Die Zahl der D1-Teilnehmer erhöhte sich sogar um 66 Prozent von 4,1 Millionen auf 6,8 Millionen. Der Umsatz stieg im Halbjahresvergleich von 1,4 Milliarden auf 1,7 Milliarden Euro. Das entspricht einer Steigerung von 21 Prozent.

Die Zahl der ISDN-Basiskanäle lag zur Jahresmitte 1999 bei 11,7 Millionen gegenüber 8,7 Millionen im Vorjahr. Die Zahl der Telefonanschlüsse insgesamt (einschließlich ISDN-Basis-Kanälen) wuchs von 45,8 Millionen auf 47,2 Millionen.

Hohe Steigerungsraten verzeichnet auch T-Online. Im ersten Halbjahr 1999 entschieden sich weitere 600 000 Kunden für Europas führenden Online-Anbieter. Damit kommt T-Online auf 3,3 Millionen Teilnehmer und hat seinen Abstand gegenüber anderen Internet-Service-Providern weiter ausgebaut.

Nach der Übernahme des britischen Mobilfunkbetreibers One 2 One im August 1999, plant die Deutsche Telekom in den strategischen Wachstumsfeldern Mobilfunk, Online, Datenkommunikation/Systemlösungen und Netzzugang weiter international zu expandieren. Dies soll vor allem durch Akquisitionen und Fusionen erfolgen.

"Ich bin davon überzeugt, daß wir auf unseren sich rasch verändernden Märkten nur so unsere Position der Stärke weiter ausbauen können", sagte Sommer. Die Beteiligungsstrategie der Deutschen Telekom setze klar auf Mehrheiten. Dazu wird ein getrennter Börsengang der Mobilfunk- und Online-Aktivitäten geprüft, um so auch über eine entsprechende "Akquisitions-Währung" durch Tausch von Aktien zu verfügen. Ziel ist zudem, eine globale T-Marke zu schaffen.


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