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Pokémon - Tamagochi & Furby haben ausgedient

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Die Pokémons sind los!
Die Pokémons sind los!
Zuerst haben sie Japan im Sturm erobert, dann die Vereinigten Staaten und Australien - nun sind sie da, um auch Deutschland zu erobern: Die Pokémons, Nintendos Monster für die Hosentasche. Mit einem gigantischen Werbefeldzug, der alleine durch Werbung in Printmedien, durch Radio und Fernsehspots bei etwa 8 Millionen DM liegt, Sonderaktionen nicht eingerechnet, sollen die Pokémons Deutschland für sich gewinnen.

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Bevor sie jedoch ab 8. Oktober versuchen können, die Kontrolle über die insgesamt rund 10 Millionen in Deutschland verkauften Game Boys zu erlangen, werden die Pokémons Deutschland mit Sonderaktionen überraschen. Dazu gehören beispielsweise Hilfsaktionen für Bedürftige, eine bundesweite Pokémon-Roadshow, eine Comicserie und eine Zeichentrickserie, die ab 1. September wochentäglich auf RTL2 um 14.30 Uhr übertragen wird.


Pokemon "Pikachu"

Heute hat Nintendo die für Deutschland lokalisierten Pokémons der Presse vorgeführt. Das erste Mal bekommt die Öffentlichkeit die Pokémons am 21. und 22. August im extra eingerichteten Pokémon-Center in der Berliner City (Blue Studio, Budapester Str. 38) zu sehen. Aus dem gleichen Gebäude wird übrigens auch die Sabine Christiansen Talkshow übertragen.

Worum es sich bei den Pokémons eigentlich handelt? Im Grunde genommen geht es um ein recht einfaches Spielprinzip: Im Game Boy, später auch im Nintendo 64, suchen und fangen Pokémon-Spieler kleine Knuddel-Monster, die Pokémons. Diese sind von Natur aus recht wehrhaft und besitzen jeweils ihre besonderen Kampf- und Verteidigungsfähigkeiten. Der Spieler übernimmt dabei die Rolle des Möchtegern-Trainers der Pokémons, die im Rahmen eines typischen japanischen Konsolen-Rollenspiels gefunden, gefangen und trainiert werden müssen.

Pokemon (Game Boy)
Pokemon (Game Boy)
Das hört sich soweit nach Althergebrachtem an, doch Nintendo erlaubt es den Game-Boy-Besitzern ihre Schützlinge per Verbindungskabel oder - mit den neueren Color Game Boys - per Infrarotverbindung im Zweispieler-Modus gegeneinander anzutreten und darüber hinaus auch Pokémons zu tauschen. Im Gegensatz zu den eher vereinsamenden Tamagotchis können Pokémons übrigens nicht sterben, sie werden einfach wieder aufgepäppelt. Es gibt insgesamt 150 verschiedene Pokémons, die es zu sammeln gibt und im Spiel versteckt sind.

Damit noch etwas mehr Spannung hinzukommt, liefert Nintendo ab dem 8. Oktober zwei verschiedene Versionen aus. Die "Rote Edition" und die "Blaue Edition" unterscheiden sich dabei in den unterschiedlich hohen Wahrscheinlichkeiten, mit denen bestimmte Pokémons gefunden werden können. Damit soll der Tausch zwischen Spielern interessanter gemacht werden. Der Preis des Spiels beträgt voraussichtlich unter 70 DM, der übliche Preis für ein Game-Boy-Spiel.


Pokemon (Game Boy)

In Japan und den USA werden riesige Turniere, Sammelbörsen und Fantreffen organisiert - in Deutschland dürften die Pokémons mit ziemlicher Sicherheit ebenso einschlagen. Daran dürfte nicht nur die witzige Idee schuld sein, sondern die zu erwartende Merchandising-Lawine, vor der sich kaum jemand verstecken kann. Nicht zu vergessen der erste Pokémon-Kinofilm, der ab 12. November in den USA und bald auch in Deutschland anlaufen wird.

Viel spannender und vor allem grafisch opulenter wird es übrigens, wenn die Pokémons das Nintendo 64 erobern: Ein optionaler Adapter ermöglicht den Pokémon-Austausch zwischen den beiden Systemen. Der Absatz von Nintendo-Hardware dürfte daher um einiges anziehen, wenn die Pokémons in Deutschland erfolgreich sind.

Kommentar:
Nach einem ersten Spiel konnte ich mich, trotz meiner anfänglichen Skepsis, durchaus für die einfach gezeichneten kleinen Knuddelviecher erwärmen. Zumal das Spiel auch strategische Elemente enthält, schließlich erfordert die Ausbildung und Wahl der Pokémons besonnenes Vorgehen - nicht nur beim Spiel gegen die Computergegner, sondern vor allem gegen die menschlichen Pokémon-Trainer.

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