Abo
  • Services:

Giga: "E-Rationalisierung" beflügelt Aktien

Artikel veröffentlicht am ,

Der verstärkte Einzug des Internet in die Wirtschaft wird die Gewinne vieler Unternehmen und damit auch die Aktienkurse kräftig nach oben schnellen lassen - zu dieser Schlussfolgerung kommt die Marktforschungs- und Beratungsgesellschaft Giga Information Group in ihrer jüngsten Studie "E-Commerce Cost Savings".

Stellenmarkt
  1. Energie Südbayern GmbH, München
  2. KSA Kommunaler Schadenausgleich, Berlin

Im Unterschied zur landläufigen Meinung werde der größte Profit allerdings nicht mit elektronischem Handel erzielt, sondern aufgrund von Kosteneinsparungen durch die betriebliche Nutzung der Datennetze.

Die Auguren schätzen, daß der Wirtschaft allein hierdurch schon in diesem Jahr weltweit zusätzliche Gewinne von rund 15 Milliarden Euro entstehen. Bis zum Jahr 2002 werden sich diese Gewinne auf rund 3,5 Billionen Euro mehren, heißt es in der Studie.

Giga-Analyst Andrew Bartels schreibt in dem Report: "Die Umsätze im elektronischen Handel sind nur die Spitze des Eisberges. Durch die Kosteneinsparungen entsteht den Unternehmen ein Vielfaches davon an wirtschaftlichen Vorteilen. Die E-Rationalisierung stellt die nächste große Rationalisierungswelle in der Wirtschaft dar."

Nach Kalkulationen von Giga lassen sich durch die elektronische Kostenersparnisse Gewinnmargen von bis zu 80 Prozent erzielen. Der dazu notwendige Aufwand in bezug auf Computersysteme und Software sei vernachlässigbar gering, meint Bartels.

Hingegen ließen sich beim Internet-Handel bestenfalls Gewinnmargen von 20 Prozent erzielen, oftmals sogar nur 10 Prozent. Dies sei auch der Grund für die zum überwiegenden Teil immensen Verluste der Internet-Highflyerfirmen: Diese jungen Unternehmen hätten praktisch keine brachliegenden Einsparungspotentiale und seien völlig auf das Geschäft aus dem Internet-Handel angewiesen.

Giga-Experte Andrew Bartels faßt zusammen: "Die Unternehmen sollten sich auf Kosteneinsparungen durch das Internet konzentrieren und gleichzeitig einen Markennamen aufbauen. Profitable Umsätze über die Datennetze sind derzeit jedenfalls kaum in nennenswertem Maße zu erzielen."



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


Geforce RTX 2070 - Test

Wir haben uns zwei Geforce RTX 2070, eine von Asus und eine von MSI, angeschaut. Beide basieren auf einem TU106-Chip mit 2.304 Shader-Einheiten und einem 256-Bit-Interface mit GByte GDDR6-Speicher. Das Asus-Modell hat mehr Takt und ein höhere Power-Target sowie eine leicht bessere Ausstattung, die MSI-Karte ist mit 520 Euro statt 700 Euro aber günstiger. Beide Geforce RTX 2070 schlagen die Geforce GTX 1080 und Radeon RX Vega 64.

Geforce RTX 2070 - Test Video aufrufen
15 Jahre Extreme Edition: Als Intel noch AMD zuvorkommen musste
15 Jahre Extreme Edition
Als Intel noch AMD zuvorkommen musste

Seit 2003 verkauft Intel seine CPU-Topmodelle für Spieler und Enthusiasten als Extreme Edition. Wir blicken zurück auf 15 Jahre voller zweckentfremdeter Xeon-Chips, Mainboards mit Totenschädeln und extremer Prozessoren, die mit Phasenkühlung demonstriert wurden.
Von Marc Sauter

  1. Quartalszahlen Intel legt 19-Milliarden-USD-Rekord vor
  2. Ryan Shrout US-Journalist wird Chief Performance Strategist bei Intel
  3. Iris GPU Intel baut neuen und schnelleren Grafiktreiber unter Linux

Flexibles Smartphone: Samsung verspielt die Smartphone-Führung
Flexibles Smartphone
Samsung verspielt die Smartphone-Führung

Jahrelang dominierte Samsung den Smartphone-Markt mit Innovationen, in den vergangenen Monaten verliert der südkoreanische Hersteller aber das Momentum. Krönung dieser Entwicklung ist das neue flexible Nicht-Smartphone - die Konkurrenz aus China dürfte feiern.
Eine Analyse von Tobias Költzsch

  1. Flexibles Display Samsungs faltbares Smartphone soll im März 2019 erscheinen
  2. Samsung Linux-on-Dex startet in privater Beta
  3. Infinity Flex Samsung zeigt statt Smartphone nur faltbares Display

Coachingbuch: Metapher mit Mängeln
Coachingbuch
Metapher mit Mängeln

Der Persönlichkeitscoach Thomas Hohensee plädiert in seinem neuen Buch dafür, problematische Kindheitsmuster zu behandeln wie schadhafte Programme auf einem Rechner: mit Reset, Updates und Neustart. Ein origineller Ansatz - aber hält er dem Thema stand?
Von Cornelia Birr

  1. Elektronisch Arzneimittelrezept kommt auf Smartphone
  2. Relayr Rückstandsglaube als Startup-Vorteil
  3. Liberty Global Ericsson übernimmt Netzwerkbetrieb bei Unitymedia

    •  /