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Einigkeit über IT-Fortbildung

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Ein branchenweit anerkanntes und international vergleichbares Fortbildungssystem im IT-Bereich planen die IG Metall, die Deutsche Postgewerkschaft (DPG), der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) e.V. sowie die Deutsche Telekom AG. Bei der Vorstellung der jetzt zwischen den Sozialpartnern vereinbarten "Markierungspunkte für die Neuordnung der beruflichen Weiterbildung in der IT-Branche" verwiesen die Bildungsfachleute auf das Fehlen von rund 75.000 bis 100.000 IT-Fachkräften bei den Herstellern und Anwendern moderner Informations- und Kommunikationssysteme.

Ziel der jetzt getroffenen Vereinbarung sei eine Fortbildungslandschaft, die dem schnellen Wandel im IT-Bereich Rechnung trägt und zugleich die Voraussetzungen für Mobilität und Flexibilität der Beschäftigten im Betrieb und am Arbeitsmarkt verbessert.

Die vorgesehenen Fortbildungsabschlüsse leiten sich aus den betrieblichen Tätigkeitsfeldern von IT-Fachkräften ab. Sie sollen marktübliche Bezeichnungen wie Webmaster, IT Consultant oder IT System Engineer tragen und nach den Regelungen des Berufsbildungsgesetzes anerkannt werden. Zielgruppen sind neben den Absolventen der seit 1997 angebotenen IT-Ausbildungsberufe die große Zahl der Seiteneinsteiger, die ohne einschlägigen Ausbildungs- oder Studienabschluß heute in der Informationswirtschaft arbeiten.

Neu an dem Konzept ist, daß erworbene Qualifikationen und berufliche Erfahrungen akkumulativ zum Erreichen von Fortbildungsabschlüssen beitragen können.

"Bisher werden wertvolle Qualifikationen zum Beispiel bei einem Arbeitsplatzwechsel formal nicht anerkannt, einfach weil ihr Nutzen für die neue Aufgabe nicht transparent ist", erläuterte hierzu IG Metall-Berufsbildungsexperte Dr. Michael Ehrke.

Die gerade im IT-Bereich besonders vielgestaltige Anpassungsfortbildung soll systematisch mit anerkannten Kompetenzfeldern vernetzt und mit der Aufstiegsfortbildung verzahnt werden. Vorgesehen ist auch die Möglichkeit, die berufliche Fortbildung mit akademischen Abschlüssen zu verknüpfen, wobei nach Einschätzung der Fachleute im IT-Bereich eine besonders große Nähe zu den angloamerikanischen Studienabschlüssen Master und Bachelor besteht.

Geplant ist, daß bereits im Jahr 2000 existierende Fortbildungsangebote in das neue System integriert werden können. In der heute überwiegend hard- und softwareorientierten Fortbildung werden die neuen Abschlüsse nach Einschätzung der Bildungsexperten weitgehend auf bestehenden Angeboten aufbauen. Neue Fortbildungsangebote erwarten die Branchenexperten in erster Linie für die besonders rasch wachsenden IT-Services, IT-Anwendungen und IT-Lösungen. Hier seien sowohl die IT-Anbieter als auch die IT-Anwender gefordert, die bei der Erschließung neuer Märkte unverzichtbaren Qualifikationsangebote zu entwickeln.

Eingebunden ist das Gesamtvorhaben in die laufenden Gespräche über das Bündnis für Arbeit, bei dem die Erschließung der Beschäftigungspotentiale im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie eine zentrale Rolle spielt.


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