Abo
  • Services:

IBM öffnet PowerPC Design für Drittanbieter

Artikel veröffentlicht am ,

Laut der MacWEEK dürfte es bald mit Apples Vormachtstellung im PowerPC Markt vorbei sein, da IBM sich entschieden hat, die PowerPC Plattform auch anderen Herstellern zugänglich zu machen. So soll bald ein freies Mainboard-Design von IBM zur Verfügung stehen, das Apple zur Konkurrenz mit anderen Herstellern zwingen dürfte. Apple selbst hat vor nicht allzu langer Zeit sein eigenes Hardware-Lizenzprogramm gestoppt und zahlreiche Mac-Clone Hersteller zum Beenden ihrer Tätigkeiten gezwungen.

Stellenmarkt
  1. Bosch Sicherheitssysteme GmbH, Grasbrunn bei München
  2. ElringKlinger AG, Dettingen an der Erms

Auf der LinuxWorld Konferenz & Expo in Kalifornien haben IBM Entwickler Hersteller zum Entwickeln von PowerPC-Hardware auf Grundlage des freien Mainboard-Designs eingeladen. Einige Hersteller sollen mittlerweile schon in Gesprächen mit IBM sein, um entsprechende PowerPC-Systeme zu entwickeln. Unter den Interessenten sind auch einige aus dem LinuxPPC Lager, die ein begründetes Interesse dartin haben, ihre Linux-Distributionen auf OEM-PowerPCs vorinstalliert ausliefern zu können.

IBM wird es übrigens bei der Weitergabe des Mainboard-Designs und der dafür wichtigen technischen Daten belassen, die Herstellung von Mainboards obliegt den Herstellern der OEM-PowerPCs. Allerdings will IBM Unterstützung bieten, wenn es um das Entwickeln fertiger Produkte geht.

IBM erwartet, daß erste PowerPC Systeme auf Basis der offenen Architektur im ersten Quartal des nächsten Jahres auf den Markt kommen werden.

Kommentar:
Ob dieser Schritt für Apple zum Problem werden könnte, bleibt abzuwarten. Apples Kunden sind in erster Linie eine treue Schaar von Anhängern, die ausschließlich MacOS einsetzen. Auf den OEM-PowerPCs wird MacOS zwar nicht laufen, doch das Interesse an alternativen Betriebssystemen wie Linux und BeOS wächst nicht nur bei den PC-Nutzern, sondern auch im PowerPC-Lager.
Zumindest Linux steht jetzt schon als funktionale und leistungsfähige Alternative zur Verfügung, so daß die Entwicklung eines OEM-PowerPC Systems für Hardwarehersteller durchaus ein lukratives Geschäft werden könnte. Auch BeOS könnte zum interessanten Gegenpol zu MacOS werden, falls Be Inc. die PPC Hardware-Plattform weiterhin unterstützt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-80%) 3,99€
  2. 19,99€
  3. (-75%) 14,99€
  4. 99,99€

Folgen Sie uns
       


iPad 2018 - Test

Das neue iPad hat vertraute Funktionen, die es teilweise zu diesem Preis aber noch nicht gegeben hat. Wir haben uns Apples neues Tablet im Test angeschaut.

iPad 2018 - Test Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
    Digitalfotografie
    Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

    War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
    Ein Bericht von Werner Pluta

    1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
    2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

    God of War im Test: Der Super Nanny
    God of War im Test
    Der Super Nanny

    Ein Kriegsgott als Erziehungsberechtigter: Das neue God of War macht nahezu alles anders als seine Vorgänger. Neben Action bietet das nur für die Playstation 4 erhältliche Spiel eine wunderbar erzählte Handlung um Kratos und seinen Sohn Atreus.
    Von Peter Steinlechner

    1. God of War Papa Kratos kämpft ab April 2018

      •  /