Zum Hauptinhalt Zur Navigation

MUCK: Die multifunktionale Universitäts-Chipkarte

/ Andreas Donath
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Seit Mitte Mai dieses Jahres läuft an der Universität Würzburg ein Pilotprojekt zur Schaffung eines vernetzten Informations- und Organisationssystems.

Ziel ist, eine multifunktionale Universitäts-Chipkarte (MUCK) zu entwickeln, mit der für Hochschulangehörige eine Reihe von Informations- und Serviceangeboten nutzbar sind.

Ab dem kommenden Semester können Studenten an Selbstbedienungs-Terminals oder PC-unterstützten Chipkartenlesern nicht nur Adreßänderungen und Rückmeldungen vornehmen, sondern zudem Studienbescheinigungen für das aktuelle Semester ausdrucken.

Auch die Semestergebühren lassen sich dann über die Chipkarte abbuchen. Dozenten haben via Chipkarte beispielsweise die Möglichkeit, Informationen zu ihren Vorlesungen in ein elektronisches Vorlesungsverzeichnis einzutragen und dieses täglich zu aktualisieren. Gegenwärtig läuft bereits die Teilnehmer-Registrierung für das Projekt.

Um einen Mißbrauch zu verhindern, muß sich der Benutzer eindeutig authentifizieren. Läuft die Authentifizierung und Autorisierung derzeit noch über herkömmliche Mensa- und EC-Karten, wird auch diese Aufgabe schon bald von der multifunktionalen Chipkarte übernommen.

Im weiteren Verlauf des MUCK-Projektes soll der Zugriff auf alle relevanten Daten und Dienstleistungen der Universitätsverwaltung sowie auf gesicherte Bereiche – wie das Rechenzentrum oder die Bibliothek – ermöglicht werden.

Für die nötige Sicherheit im Datenverkehr sorgt dabei die Software Transon (Transaction Security in Open Networks) von Siemens. Das Programm übernimmt die Identifikation des Benutzers und gewährleistet mittels 128-Bit Verschlüsselung die Integrität und Vertraulichkeit der übermittelten Daten.


Relevante Themen