Preisrecherche: Chaos bei SDRAM-Preisen

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Konfusion auf dem Markt
Konfusion auf dem Markt
Nachdem die Preise für SDRAM in der letzten Woche anzogen, zeichnet sich in Deutschland zur Zeit ein recht chaotisches Preisgefüge ab. Zurückzuführen ist das jedoch nicht nur auf den noch immer starken US-Dollar, gewichtiger scheinen Engpässe vor allem bei 128 MByte-Modulen in den USA und steigende Preise von Seiten der Hersteller zu sein.

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Micron Technology, einer der größten amerikanischen Halbleiterproduzenten, verzeichnete eine drastisch gestiegene Nachfrage, die zu einer Verknappung und damit einer Preissteigerung führte. Die Kapazitäten seien zur Zeit voll ausgeschöpft.

In Deutschland scheinen hingegen noch ausreichend Speichermodule vorrätig zu sein, was zudem saisonal bedingt, zu recht günstigen Preisen führt. Versuchten viele Händler doch im Sommer Liquiditätsengpässe durch Lagerabbau entgegenzuwirken. Vor diesem Hintergrund führen die Entwicklungen in den USA und Taiwan nun hier zu Lande zu regelrechten Phantasiepreisen, wie aus Großhandelskreisen zu hören ist.

Nachdem die Preise in der letzten Woche um bis zu 50,- DM für 128MB-Module angezogen haben, lassen sich zur Zeit Preisunterschiede von bis zu 30,- DM bei gleichen Bausteinen ausmachen. Noch kurioser gestaltet sich die Situation bei den 256MB-Modulen. So liegt die Differenz zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter bei weit über 100,- DM.

Wer noch 128 MByte Marken-SDRAMs für unter 215,- DM (Brutto) bekommt darf sich glücklich schätzen. Oft werden deutlich über 230,- DM verlangt, Tendenz eher steigend.

Die neuen PC133-Module, die mit der Markteinführung von AMDs Athlon interessant werden, sucht man noch vergebens. Zwar liefern die Hersteller die Module offiziell bereits aus und einige Händler führen diese bereits auch in ihren Preislisten, liefern konnte sie bisher aber keiner der abgefragten Händler.

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