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Microsofts "Millennium" - Vor-Beta-Test beginnt

/ Christian Klaß
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Gestern wurde die erste Testversion der nächsten Windows-Version für Anwender an einen kleinen Kreis von Testern verteilt, wie Microsoft mitteilte(öffnet im neuen Fenster) . Unter dem Codenamen "Millennium" soll das kommende Anwender-Windows das Heim-Computing revolutionieren. So sollen gerade Anfänger mit dem System besser zurechtkommen können, als mit Windows 98. Außerdem soll mit Millennium der erste Schritt zu einem vernetzen, multimedialen Haushalt gemacht werden. Millennium soll im nächsten Jahr auf den Markt kommen.

Bei der derzeitig im Test befindlichen Millennium-Version handelt es sich noch um eine Vor-Beta-Version, die nur an ausgewählte Entwickler und Systemhäuser ausgeliefert wird. Dabei soll die technische Basis, also der Software-Kern von Millennium, schon von Beginn an überprüft, auf Bedürfnisse angepaßt und verbessert werden.

"Die Consumer Windows Division ist darauf fokussiert, die Rechnernutzung für die Kunden zu vereinfachen", sagte David Cole, Vice President der Consumer Windows Division (CWD) von Microsoft. "Wir sind froh, diesen ersten Meilenstein au dem Weg zur Auslieferung einer speziellen Windows-Version erreicht zu haben, der es Kunden ermöglichen wird, vollen Nutzen aus ihren PCs des 21 Jahrhunderts zu ziehen."

Hauptziele der Millennium-Entwicklung der nächsten Jahre, sind die nahtlose Integration digitaler Medien (Audio, Foto, Video), die Vernetzung mit dem Internet, ein vernetztes Heim und eine einfache Benutzung des PCs. Selbiger soll dabei in den Hintergrund rücken, die Funktion soll zählen, nicht die Technik. So soll Millennium unter anderem, ähnlich wie das neue Office 2000, eine "Selbstheilungs-Funktion" besitzen, die dafür sorgt, daß selbst bei Problemen das meiste von der Technik selbst gelöst wird.

Kommentar:
Falls Microsoft sich bei der Auslieferung von Millennium keine Verzögerungen erlaubt und es keine gravierenden Fehler gibt, könnte sich der PC-Markt wirklich stark verändern – Weg vom komplizierten PC, hin zum problemlosen Consumer-Rechner. Allerdings gibt es gerade was den "Easy PC" angeht gerade eine Bewegung hin zu alternativen Betriebssystemen wie BeOS und Linux. Grund dafür ist, daß Microsoft derzeit noch kein schlankes, resourcensparenden, leistungsfähiges und preiswertes Betriebssystem liefern kann, das den Anforderungen für einfach zu bedienenden Billig-Rechnern entspricht. Man darf also gespannt sein, was die Zukunft bringt.


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