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Widerstand gegen Internet-Abmahnwelle

/ Jens Ihlenfeld
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Im Falle der Abmahnwelle eines Münchner Rechtsanwaltes gegen viele deutsche Internet-Provider formiert sich nun Widerstand – die Abgemahnten hätten die Marke "Webspace" verletzt.

Von einem der Betroffenen, Thorsten Hassiepen, ins Leben gerufen, wurde die Aktion gegen Markengrabbing(öffnet im neuen Fenster) gegründet. Die Seiten soll als Anlaufpunkt für alle Interessierten, Unterstützungswilligen aber vor allem aber auch für Betroffene gelten und so koordinierte und gemeinsame Vorgehensweisen organisieren.

Anwälte aus dem gesamten Bundesgebiet hätten sich zusammengeschlossen, um dem aktuellen Fall ein Ende zu bereiten. So wurde ein Löschantrag gegen die behauptete Marke am 23.07.1999 beim deutschen Patent- und Markenamt in München eingereicht.

Allerdings, so Thorsten Hassiepen, erreichen ihn täglich neue Nachrichten von abgemahnten Providern. Die behauptete Marke sei seit langem Umgangssprache im Bereich des Internets und wurde erst am 07.06.1999 durch das deutsche Patent- und Markenamt als Kennzeichnung einer Marke eingetragen, so Hassiepen weiter. "Dies ist absolut unverständlich, denn nach unserer Meinung liegt hier ein absoluten Eintragungshindernis vor, so daß dieser Eintrag niemals hätte stattfinden dürfen."

Mit gemeinsamen Aktionen will man den "Druck" auch auf offizielle Stellen erhöhen und somit solchen Abmahnwellen den Garaus machen.

Erst vor kurzem war ein Aufschrei durchs Netz gegangen, als sich ähnliche Abmahnungen wegen der Verletzung der Markenrechte an "Site Promotion" bekannt wurden.


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