Preisrecherche: Voodoo3- und Savage4-Grafikkarten
Die erst seit kurzem erhältlichen, recht preiswerten Savage4-Grafikkarten können es zwar nicht mit Voodoo3 und TNT2 aufnehmen, sind jedoch ideal für den Einsatz im Büro. Doch auch für Multimedia und Spielefans bieten sie einige interessante Features. So zum Beispiel die hardwarebeschleunigte DVD-Wiedergabe und vor allem die integrierte Texturkompression, die 3D-Welten mit wesentlich höheren Detailstufen ermöglicht. Eines der kommenden Spiele, das von dem enormen Textur-Speicherplatz profitieren wird, ist der Quake3-Konkurrent Unreal Tournament.
Savage4-Grafikkarten sind, mit Ausnahme der 3D Blaster Savage4 von Creative, jedoch nur bei wenigen Händlern im Programm, trotzdem können auch hier durch Vergleich über 50,- DM gespart werden. Im Vergleich berücksichtigt wurden die Savage4-Karten von ELSA , Creative Labs , Diamond Multimedia und Hercules .
Zu den Spitzenreitern der derzeitig auf dem Markt befindlichen Consumer-Grafikkarten gehören ohne Zweifel diejenigen mit Voodoo3-Grafikchip, die sich ihren Platz im Olymp mit den nicht minder leistungsfähigen TNT2-Grafikkarten teilen. Voodoo3-Karten zu kaufen ist kein Problem, fast jeder Händler hat sie im Programm und auch auf Lager. Zwar gibt es hier nur noch einen Hersteller, nämlich 3dfx selbst, doch unser Preisvergleich bringt auch hier Unterschiede von bis zu 50,- DM zutage. Berücksichtigt wurden Voodoo3 2000 und Voodoo3 3000 .
Bei den Voodoo3-Karten dürfte voraussichtlich schon im August – allen Unkenrufen zum Trotz – die Voodoo3 3500 TV dazustoßen, die mit einer Taktfrequenz von immerhin 183 MHz einiges an Leistungsschub gegenüber der Voodoo3 3000 bieten wird. Die höhere Taktfrequenz, der integrierte TV-Tuner und die hardwareunterstützte MPEG2-Video-Aufnahme machen sich jedoch in einem höheren Preis bemerkbar, der um 600,- DM liegen dürfte.
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