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Jupiter: Musik digital auch weiterhin auf CDs

/ Jens Ihlenfeld
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Nach mehr als einem Jahr Verwirrung um digitale Musikdistribution muß die Musikindustrie nun aus der defensiven Rolle lösen und die digitale Musikdistribution vielmehr als ein aggressives Marketing-Werkzeug einsetzen, das fordert Jupiter Communications in einer aktuellen Studie.

Laut Jupiter sollen die Einnahmen aus der digitalen Distribution bis zum Jahre 2003 nur 147 Millionen US-Dollar erreichen, doch die digitale Musik wirkte sich deutlich auf die Verkäufe realer Tonträger aus. So sollen die durch die digitale Distribution initiierten Käufe im Jahre 2003 bereits 2,6 Milliarde US-Dollar, bzw. 14 Prozent der in den USA abgesetzten Tonträger ausmachen.

Jupiter glaubt, daß die nächsten fünf Jahre lediglich als Vorläufer der Akzeptanz des Massenmarktes zu sehen sind, der bisher durch fehlende Bandbreiten und fehlende Titel sowie die hohe Verbreitung des MP3-Formats behindert wird. In den nächsten Jahre werde man daher mehr CDs über das Internet absetzen als digitale Dateien.