• IT-Karriere:
  • Services:

Preisrecherche: TNT2-Grafikkarten

Artikel veröffentlicht am ,

TNT2-Grafikkarten
TNT2-Grafikkarten
Wer derzeit mit dem Kauf einer AGP-Grafikkarte mit TNT2-Chip liebäugelt, kann bis zu 100,- DM sparen, vorausgesetzt man wählt den richtigen Anbieter.

Stellenmarkt
  1. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
  2. Bonback GmbH & Co. KG, Übach-Palenberg

Alle betrachteten Karten arbeiten mit einem der derzeit leistungsfähigsten Grafikchips, dem TNT2 von nVidia. Der TNT2 soll gut mit AGP 4X funktionieren, da zuverlässige Motherboards mit AGP 4X-Unterstützung jedoch noch nicht auf dem Markt erhältlich sind, läßt sich das schwer nachprüfen. Daher sind einige Hersteller vorsichtiger und bieten ihre Karten offiziell nur für AGP 2X an, so auch Creative und Guillemot, während andere kühn AGP 4X Support anpreisen (ASUS, Diamond, ELSA). Fast alle Hersteller beschränken sich auf die Verwendung von 32MByte Grafikspeicher, nur Guillemot bietet seine Maxi Gamer Xentor zusätzlich in einer preiswerteren 16MB Version an.

Der RAMDAC der betrachten Grafikkarten ist standardmäßig mit 300MHz getaktet, nur ASUS betreibt den RAMDAC mit 250MHz. Nach nVidia-Empfehlung arbeiten alle TNT2 Karten von Hause aus mit 125MHz Chiptakt und 150MHz Speichertakt, der Guillemot-Vertreter hingegen mit 166MHz Speichertakt. Die Ultra-Versionen, die von allen Herstellern außer von ELSA angeboten werden, arbeiten mit höheren Taktraten und müssen daher zusätzlich aktiv gekühlt werden, was durch einen Lüfter realisiert wird. Standard bei TNT2-Ultra-Karten sind 150MHz und beim Grafikspeicher 183MHz Taktfrquenzen. Die Guillemot MG Xentor 32 ist mit 175MHz Chiptakt die Ausnahme. Alle Ultra-Karten haben handverlesene Grafikchips, was den Preis zusätzlich anhebt.

Um die Grafikbeschleunigung zu erhöhen, bieten die Karten die Möglichkeit zum Übertakten sowohl des Grafikchips, als auch des Grafikspeichers. Teilweise werden dazu sogar Utilities seitens der Hersteller angeboten. Wie hoch getaktet werden kann, hängt davon ab, welcher Speichertyp benutzt wird, bzw. wie gut der Chip gekühlt wird. Näheres zum Thema bietet AnandTech nVidia TNT2 RoundUp.

Alle Hersteller außer Diamond bieten eine Version ihrer Karte mit TV-Ausgang an, dies ist vor allem interessant, wenn man sich für die Wiedergabe von DVD-Filmen auf dem Heimischen Fernseher oder den seltener anzutreffenden Heim-Projektoren interessiert.

Die Grafikbeschleuninger von Diamond MultiMedia sind fast überall verfügbar, die der anderen Hersteller werden zwar oft angeboten, sind aber nicht unbedingt auf Lager. Besonders schlecht erhältlich sind die Guillemot-Vertreter. Die TNT2 Karten aus dem Hause Hercules (Dynamite TNT2) waren bei keinem der Anbieter verfügbar.

Die "normalen" TNT2-Karten kosten in der Regel um die 400,- DM, nur die Guillemot MG Xentor ist durch die geringere Speicherbestückung und die Einsparung des TV-Ausgangs wesentlich preiswerter. Die schnelleren und rund 80,- DM teureren Ultra-Karten sind im allgemeinen recht gut zu erhalten, sie kosten etwa 450,- DM bis 550,- DM.

Die Grafikkarten im Einzelnen:

Als einziger Anbieter ermöglicht es übrigens Creative Labs seinen Kunden mit den mittlerweile von 3Dfx gerichtlich bekämpften "Unified-Treibern" speziell für Voodoo-Karten geschriebenen Spiele auf ihren TNT bzw. TNT2 Karten zu spielen. Die Treiber sind zwar noch nicht ausgereift, aber zeigen, daß auch Konkurrenz-Grafikchips mit 3Dfx Glide-Schnittstelle zurechtkommen können - was 3Dfx verständlicherweise nicht sehr schön findet.

[Von Sören Fuhrmann]

Siehe auch: Aktuelle CPU-Preise.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 29€ (Bestpreis!)
  2. 34,99€/49,99€ (mit/ohne Spezialangebote)

Folgen Sie uns
       


Hallo Magenta und Alexa auf dem Smart Speaker der Telekom

Wetter, Allgemeinwissen, sächsische Aussprache - wir haben den Magenta-Assistenten gegen Alexa antreten lassen.

Hallo Magenta und Alexa auf dem Smart Speaker der Telekom Video aufrufen
Videospiellokalisierung: Lost in Translation
Videospiellokalisierung
Lost in Translation

Damit Videospiele in möglichst viele Länder verkauft werden können, müssen sie übersetzt beziehungsweise lokalisiert werden. Ein kniffliger Job, denn die Textdatei eines Games hat oft auf den ersten Blick keine logische Struktur - dafür aber Hunderte Seiten.
Von Nadine Emmerich

  1. Spielebranche Entwickler können bis 2023 mit Millionenförderung rechnen
  2. Planet Zoo im Test Tierische Tüftelei
  3. Förderung Spielentwickler sollen 2020 nur einen "Ausgaberest" bekommen

Fritzbox mit Docsis 3.1 in der Praxis: Hurra, wir haben Gigabit!
Fritzbox mit Docsis 3.1 in der Praxis
Hurra, wir haben Gigabit!

Die Fritzbox 6591 Cable für den Einsatz in Gigabit-Kabelnetzen ist seit Mai im Handel erhältlich. Wir haben getestet, wie schnell Vodafone mit Docsis 3.1 tatsächlich Daten überträgt und ob sich der Umstieg auf einen schnellen Router lohnt.
Ein Praxistest von Friedhelm Greis

  1. Kabelnetz Ausgaben für Docsis 3.1 nicht sehr hoch
  2. Nodesplits Vodafone bietet 500 MBit/s für 20 Millionen Haushalte
  3. Sercomm Kabelmodem für bis zu 2,5 GBit/s vorgestellt

Surface Laptop 3 (15 Zoll) im Test: Das 15-Zoll-Macbook mit Windows 10 und Ryzen
Surface Laptop 3 (15 Zoll) im Test
Das 15-Zoll-Macbook mit Windows 10 und Ryzen

Was passiert, wenn ein 13-Zoll-Notebook ein 15-Zoll-Panel erhält? Es entsteht der Surface Laptop 3. Er ist leicht, sehr gut verarbeitet und hat eine exzellente Tastatur. Das bereitet aber nur Freude, wenn wir die wenigen Anschlüsse und den recht kleinen Akku verkraften können.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Surface Laptop 3 mit 15 Zoll Microsoft könnte achtkernigen Ryzen verbauen

    •  /