MS-Raubkopien in Originalpackung sichergestellt

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Wie erst jetzt bekannt wurde, haben Spezialisten des Fachkommissariats Wirtschaftskriminalität der Kripo Fürstenfeldbruck bei der Durchsuchung der Geschäftsräume sowie der Privatwohnung eines Germeringers Computerfachhändlers 45 raubkopierte Softwarepakete Microsoft Office 97 sichergestellt. Die am 13. Juli durchgeführte Durchsuchungsaktion förderte gefälschte CD-ROMs mit original Handbüchern in Originalkartons zu Tage. Der entstandene Schaden beträgt nach ersten Schätzungen mehrere zehntausend Mark.

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"Wir haben hier einen klassischen Fall von Produktmanipulation, d.h. original und gefälschte Komponenten eines Produktes wurden zusammengefügt, um den Käufer zu täuschen. Konkret wurden hier die Pakete geöffnet, um die original CD-ROMs durch die gefälschten zu ersetzen", erklärt Sabine Lobmeier, Sprecherin Software-Piraterie bei Microsoft. Der Softwarehersteller rät daher seinen Kunden, die Software-Pakete auf ihre Unversehrtheit und Vollständigkeit hin zu überprüfen und damit zu vermeiden, unwissentlich Raubkopien zu erhalten. An raubkopierter Software kann man kein Eigentum erwerben, hat aber sehr wohl Schadensersatzansprüche an den Verkäufer.

Wie sich herausstellte, war die Germeringer Firma ausserdem in die Einfuhr tausender gefälschter Computer-Mäuse verwickelt: Anfang Mai 1999 beschlagnahmte das Hauptzollamt München-Flughafen 4.000 gefälschte Computer-Mäuse (IntelliMouse 1.1A). Die Mäuse, die ursprünglich aus China stammen und von einem skandinavischen Unternehmen auf die Reise geschickt worden waren, wurden auf Bestellung des Händlers aus Germering nach Deutschland eingeführt.

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