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Neues Betriebssystem für Internet-PCs

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Bisher hat Trumpet Software eher mit Internet-Software auf sich aufmerksam gemacht, allem voran Trumpet WinSock, einer Software für Windows 3.1x zum Einwählen ins Internet - nun kündigt die australische Firma überraschend ein neues 32-Bit Betriebssystem für PCs an.

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Das "PetrOS" getaufte Betriebssystem soll klein, modular, resourcenfreundlich und leicht zu benutzen sein. Es soll schneller laden, bessere Leistung bieten, ohne den gewaltigen Overhead Resourcen-hungriger und an unnützen Features der bereits am Markt etablierten Betriebssysteme. Die Programmier sahen dabei die Unix-basierten Lösungen nicht als einzige Alternative und entwickelten seit 1992 ein von Grund auf neues Betriebssystem, das besser zu den Anferderungen moderner Computer-Lösungen passen soll, als bisherige Betriebssysteme.

PetrOS wurde in einer Hochsprache auf Basis von Objekt Pascal und nach dem KISS Prinzip entwickelt: Keep It Small and Simple. Es setzt auf einem nur 100 KByte großen Micro-Kernel auf, benötigt mindestens 2 MByte Speicher und läuft auf Prozessoren ab 486ern und aufwärts und ist voll Multitasking-fähig. Untersützung für Standard-Peripherie soll bereits integriert sein, Treiber werden als Module geladen. Ein voll funktionierendes TCP System soll bereits ab etwa 200 KByte erreicht werden können. PetrOS soll sich übrigens per Internet automatisch updaten können, ähnlich wie man es von Windows 98 her kennt.

Für Entwickler und Firmen interessant, die PetrOS auf ihre Bedürfnisse anpassen wollen, dürfte vor allem die Möglichkeit sein, daß sowohl das Betriebssystem selbst als auch die Benutzeroberfläche unabhängig voneinander beliebig modifiziert werden können. Damit ermöglicht Trumpet Software laut eigenen Aussagen etwas, das bisher kaum von anderen Betriebssystem-Herstellern adressiert wurde: Hersteller können ihre eigenen Oberflächen leicht auf PetrOS portieren und ihre bereits getätigten Investitionen schützen.

PetrOS soll jedoch nicht in Konkurrenz mit existierenden Betriebssystemen treten, sondern diese Ergänzen. Derzeit werden Beta-Tester gesucht, um das System auf möglichst vielen PC-Architekturen zu testen. Das fertige PetrOS soll zwischen 20 und 100 US-Dollar kosten.

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