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MARVIN - Autonomer Flugroboter der TU-Berlin

/ Jens Ihlenfeld
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Das Team vom Institut für Technische Informatik der TU Berlin hat mit seinem Flugroboter MARVIN(öffnet im neuen Fenster) (Multi-purpose Aerial Robot Vehicle with Intelligent Navigation) die Führung im Wettbewerb "International Aerial Robotics Competition (IARC)" in Richland im US-Bundesstaat Washington übernommen. Damit geht das TU-Team als Spitzenreiter in die dritte und letzte Runde des Wettbewerbs, den sogenannten "Millennial Event", der im Jahr 2000 stattfinden wird.

Als einziges der insgesamt zehn angereisten Teams konnte das TU-Team den geforderten autonom fliegenden und handelnden Roboter präsentieren, während zwei Konkurrenten nur einen Prototypen von Fluggeräten vorstellen konnten und das Team des Massachusetts Institute of Technology (MIT) seinen Flug aufgrund eines Getriebeschadens absagen mußte. Die restlichen sechs Modelle flogen alle nur ferngesteuert.

MARVIN durchstreifte ohne Eingriff von außen den 50 mal 100 Meter großen Parcours, auf dem sich zahlreiche Gegenstände wie ein umgestürzter Tankwagen, ein Eisenbahntankwagon und ein Auto befanden. Irritiert wurde MARVIN durch einen Gullydeckel, den er immer wieder ansteuerte, um ihn genauer zu untersuchen, ein Erklärung dafür hatten die Wissenschaftler allerdings nicht.


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