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Interoute will größtes Glasfasernetzwerk bauen

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Interoute gründet mit "i - 21 Future Communication" einen neuen Anbieter von "Ultra-Bandbreite", der das größte pan-europäische Netzwerk in Bezug auf Faserkilometer, Kabelkilometer, Kapazität und flächenmäßige Ausdehnung betreiben soll. Das Netzwerk wird in zwei Phasen errichtet, wobei die erste Ausbaustufe einem Investitionsvolumen von 1,5 Milliarden Dollar entspricht. Alcatel ist Generalunternehmer, Corning Incorporated Lieferant des G.655 Glasfaserkabels.

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Das i - 21-Netzwerk sei das erste Netzwerk, das konstruiert wurde, um mehr als ein Petabit (1.000 Terabits pro Sekunde) an Verkehr zu übertragen. Es wird sogenannte "managed bandwidth" und auf der IP-Technologie basierende Dienste anbieten.

Das i - 21-Netzwerk soll im Mai 2000 in Betrieb genommen und Ende 2000 zu 90 Prozent fertiggestellt sein. Es wird 17 europäische Länder verbinden, 200 sogenannte Points-of-Presence und eine Länge von 20.900 Kilometern haben sowie über 8 Millionen Kilometer Glasfaserkabels nutzen. Gemeinsam mit dem Generalunternehmer Alcatel habe man sich bereits zu Beginn dieses Jahres die Wegerechte gesichert, um mit der Konstruktion beginnen zu können.

Das i - 21-Netzwerk beinhaltet Untersee-Verbindungen durch die Nordsee, die Irische See und die Ostsee. Die Entwicklungsarbeit für den Unterseeabschnitt begann bereits zu Beginn dieses Jahres.

Das i - 21-Netzwerk enthält 192 Faserpaare, womit sich im Jahr 2001, wenn das komplette Netzwerk fertiggestellt sein wird, bis zu 160 lamdas (Lichtkanäle) auf jedem Faserpaar nutzen lassen, die mit einer Geschwindigkeit von 10 Gigabits pro Sekunde laufen können. Dies ermöglicht es, mehr als 300 Terabits in jeder Leitung des Netzwerks zu transportieren. Mit bis zu fünf Leitungen, die im Netzwerk zur Verfügung stehen sollen, soll i - 21 am Ende mehr als ein Petabit Verkehr transportieren können.

Die i - 21 Architektur umfaßt eine Reihe von nationalen Ringen, die eingebunden sind in ein einzelnes, nahtloses Netzwerk. Jeder dieser Ringe wird die Hauptgeschäftszentren des jeweiligen Landes miteinander verbinden und zudem in der Nähe von zahlreichen anderen Zentren liegen, die dann mit geringen Kosten angeschlossen werden können.

Das Geschäftmodell von i - 21 erwartet einen dramatischen Fall der Bandbreiten-Preise. Einer Untersuchung der Yankee Group zufolge, die von i - 21 in Auftrag gegeben wurde, sind europäische Tarife bis zu zehnmal höher als die in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Die Yankee Group erwartet, daß der europäische Internetverkehr von 145 Milliarden Onlineminuten in diesem Jahr auf bis zu 400 Milliarden im Jahr 2003 ansteigen wird. Dies soll im selben Zeitraum die Jahresnachfrage nach Bandbreite um 600 Prozent steigern.

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