Verschiebung - Wann kommt UMTS?

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Ende des Jahres sollen die Frequenzen für den neuen europäischen Mobilfunkstandard UMTS vergeben werden. Es sei jedoch zunehmend fragwürdig, ob der ehrgeizige Zeitplan der Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation zur Vergabe von UMTS bis Ende '99 einzuhalten ist, so die Unternehmensberatung Mc Loughlin Associates.

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Neben Sprache soll mit UMTS vor allem die schnelle Übertragung von großen Datenmengen und aufwendigen multimedialen Inhalten (wie z.B. Bewegtbilder auf dem Handy) ermöglicht werden. Die Vergabe der UMTS Lizenzen soll in Deutschland offiziell bis Ende 1999 abgeschlossen sein. Obwohl auch nach der ersten Veröffentlichung der Eckpunkte von UMTS noch wesentliche Details der Vergabebedingungen nicht ausgearbeitet sind, halte die Regulierungsbehörde weiterhin an ihrem Zeitplan fest.

Der Arbeitsplan des Regulierers ist bis zur Lizenzvergabe sehr umfangreich: Neben der Ausarbeitung von wesentlichen Details der Lizenzvergabe (unter anderem die Frage nach regionalen Lizenzen) plant die Regulierungsbehörde bis zur eigentlichen Versteigerung der Frequenzen noch eine weitere Auswahlstufe durchzuführen, die eine ausreichende Qualifikation der Bewerber sicherstellen soll. Erst danach wird es bei einer Auktion zu einem direkten Kampf um die UMTS Lizenzen kommen.

Mc Loughlin Associates hat eine Expertenbefragung unter potentiellen UMTS Beteiligten durchgeführt. Dabei wurde klar, daß mit 65 Prozent der Nennungen auch die Mehrzahl der befragten potentiellen Bewerber von einer Verschiebung des Zeitplans ausgeht.

Für die UMTS Aspiranten würde dies dringend benötigte Zeit für die Planung ihres Engagements bedeuten. Denn die zukünftige Entwicklung und Verbreitung von UMTS hängt wesentlich von den angebotenen Diensten und Inhalten ab, einem Bereich, in dem nach der Untersuchung von Mc Loughlin Associates noch große Unsicherheiten und Entwicklungs-schwächen bestehen. Die Mehrzahl der potentiellen UMTS Bewerber steht noch auf der Entwicklungsstufe von ersten Grundsatzüberlegungen für neue Anwendungen. Ansätze bestehen lediglich im Bereich netznaher Dienste, die, so Mc Loughlin, ohne kreative Inhalte auskommen.

Für UMTS sei jedoch gerade der Bereich von kreativem Content wichtig, um eine Differenzierung zu den GSM Netzen zu erreichen. Von den befragten Experten gehen in diesem Zusammenhang über 90% nicht von einer Verdrängung der GSM-Netze durch UMTS binnen weniger Jahre aus. Nur langfristig wird mit einer teilweisen Substitution gerechnet.

Bei der Fülle von offenen Punkten wird sich eine Verschiebung des Versteigerungstermins in die erste Jahreshälfte 2000 positiv für die Zukunft von UMTS in Deutschland auswirken, betonen die Berater von Mc Loughlin.

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