Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Telefonpreise im Juni - größter Preisrutsch

/ Jens Ihlenfeld
Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Wie das Statistische Bundesamt(öffnet im neuen Fenster) mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex für Telefondienstleistungen im Juni 1999 um 12,4 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Dies ist der stärkste bisher gemessene Preisrückgang binnen Jahresfrist seit der Öffnung des Telefonmarktes für neue Anbieter. Im Mai und April 1999 hatten die Jahresveränderungsraten -11,4 Prozent und -11,2 Prozent betragen.

Gegenüber dem Vormonat hat sich das Telefonieren für den privaten Durchschnittshaushalt – unter der Annahme eines unveränderten Verbrauchsverhaltens – um 1,2 Prozent verbilligt. Ursache hierfür sind weitere Preissenkungen für Auslandsverbindungen, so das Statistische Bundesamt. Die Preise für Auslandsgespräche sanken im Vergleich zum Mai 1999 um 13,5 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahr lagen im Juni 1999 die Preise für Telefondienstleistungen im Festnetz aus Verbrauchersicht um 11,6 Prozent niedriger. Am stärksten haben sich mit -42,8 Prozent Inlandsferngespräche verbilligt, gefolgt von Auslandsgesprächen, die im Juni 1999 um 20,5 Prozent billiger waren als im Juni 1998.

Ortsgespräche waren dagegen im Vorjahresvergleich um 7,4 Prozent teurer, während Anschluß- und Grundgebühren auf dem Niveau des Vorjahres lagen.

Das Mobiltelefonieren, das mit einem Gewicht von 10 Prozent in die Berechnung eingeht, war im Juni 1999 um 25,3 Prozent preiswerter als ein Jahr zuvor.


Relevante Themen