Elektronisches Papier geht in Produktion
Es sei dünn, leicht und flexibel wie Papier, ließe sich aber wie ein Computer-Display mehrfach überschreiben, beschreibt Xerox das elektronische Papier. Die Anwendungsmöglichkeiten, die sich Xerox für der Technologie vorstellt, klingen dabei recht futuristisch:
- Zeitungen, die während des Lesens ihren Inhalt anpassen und so die neuesten Ergebniss anzeigen oder gar Videosequenzen darstellen.
- Magazine ließen sich kontinuierlich updaten und mit Werbespots oder anderen Animationen aufpeppen.
- Ein Buch könnte beispielsweise den Inhalt mehrerer Romane enthalten, im Umfang dennoch einem Taschenbuch gleichen, inklusive der Möglichkeit, Anmerkungen und Markierungen wie in normalen Büchern unterzubringen.
- Große Displays könnten Werbeplakate zu riesigen Leinwänden mutieren lassen.
3M soll das elektronische Papier, das Xerox als Prototyp fertigen konnte, nun in größere Mengen produzieren, sobald man einen geeigneten, möglichst kosteneffizienten Herstellungsprozeß gefunden hat. Es dürfte also noch mindestens ein Jahr dauern, bis 3M die ersten Blätter produzieren kann.


