Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Morddrohung per E-Mail: 2 Jahre Haft

/ Andreas Donath
Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Rassistische Äußerungen und Morddrohungen per E-Mail sind einem Studenten jetzt teuer zu stehen gekommen – ein US-Gericht verurteilte den 23-Jährigen zu einer Haftstrafe von zwei Jahren.

Der ehemals an einer kalifornischen Universität eingeschriebene Täter hatte Professoren und Studenten spanischer Abstammung wiederholt eine E-Mail geschrieben, in der er ihnen mit Mord droht. Insgesamt erhielten seit März 1998 42 Professoren und 25 Studenten verschiedener amerikanischer Bildungseinrichtungen von ihm derartige E-Mails.

Trotz des Schuldeingeständnisses, daß der Beklagte erst aufgrund der erdrückenden Beweislast abgab, und einer öffentlichen Entschuldigung, verhängte der vorsitzende Richter die Gefängnisstrafe. Der Beklagte nannte auf Anraten seiner Anwälte Unreife und Frustration als Grund für die E-Mails.

Nach Verbüßung der Haftstrafe darf der Täter ein Jahr lang weder einen PC noch das Internet benutzen.


Relevante Themen