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Game Over - Computerspieleausstellung im Netz

/ Christian Klaß
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Mit der interaktiven Ausstellung "GAME OVER 1.0" will das Museum für Gestaltung in Zürich seinen Besuchern nicht nur das Spielen und Erforschen in der bunten und lauten Welt der Computerspiele ermöglichen, sondern auch den kulturellen und technologischen Kontext beleuchten.

Die schnelle Evolution der Computerspiele findet laut den Veranstaltern in eng vernetzten und voneinander abhängigen Gebieten statt. Deswegen können Hardware, Software, Inhalte, Design und Ästhetik nicht getrennt voneinander betrachtet werden und werden in der Ausstellung am Beispiel ausgewählter Themen und mit Hilfe von Experten näher gebracht.

Zu den behandelten Themengebieten zählen Identität und Rollenspiel, Räume und Interaktion, Oberflächen und Bildschirm Ästhetik, Geschwindigkeit und Adrenalin und schlußendlich auch die Spieler selbst.

Der Schwerpunkt des Museums liegt seit den frühen neunziger Jahren bei den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien. Ausstellung zu diesem Themenbereich waren z.B. "Hello World – Internet privat" (Kobler/Wenz), "Ich & Du – Kommunikation und Neue Medien" (Hausheer/Keil) sowie ein Symposium "Neukodierung – Auswirkungen globaler Vernetzung" (Hausheer/Kobler/Wenz).

Die seit dem 14. April und noch bis zum 4. Juli 1999 laufende Ausstellung GAME OVER reiht sich in diese Tradition ein und kann entweder vor Ort im Museum für Gestaltung Zürich(öffnet im neuen Fenster) , in der Ausstellungsstrasse 60, CH-8005 Zürich, Schweiz oder per Internet unter GAMEOVER.ORG(öffnet im neuen Fenster) besucht werden.


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