Initiative für Multimedia in Hochschulen
Um den Einsatz von Multimedia in der Lehre voranzutreiben, hat die Hochschulrektorenkonferenz HRK(öffnet im neuen Fenster) gemeinsam mit der gemeinnützigen Klaus Tschira Stiftung (Heidelberg) zur Förderung der Wissenschaften und der internationalen Zusammenarbeit eine Initiative ins Leben gerufen, in der Vertreter von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Industrie gemeinsam an der Entwicklung und Einführung von Standards in der Lehr- und Lernsoftware arbeiten. Damit sollen die deutschsprachigen Hochschulen, so hofft man, im globalen Bildungsmarkt mehr als bisher konkurrenzfähig gemacht werden.
Der Mangel an international kompatiblen technischen und inhaltlichen Standards habe zur Folge, daß europäische Bildungssoftware im Gegensatz zu amerikanischen Produkten auf dem Markt nur eine geringe Rolle spielt. Qualitiativ hochwertige Standards könnten aber nur entwickelt und ihr Einsatz sowohl in den Hochschulen als auch in der betrieblichen Weiterbildung durchgesetzt werden, wenn alle Beteiligten zusammenarbeiten. Erst dann ließen sich kostengünstige Lösungen für vielfältige dezentrale Anwendungsgebiete finden, so die Initiontoren.
Getrennte Arbeitsgruppen werden sich u.a. mit Fragen der Erstellung von formalen und inhaltlichen Standards, der Lizenzierung und der Verteilung von Lehr- und Lernsoftware beschäftigen. Erste Arbeitsergebnisse sollen im Oktober vorliegen.
Die HRK sieht die Initiative als Beispiel für eine zukunftsträchtige Form der public private partnership zwischen Hochschulen und Wirtschaft.
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