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Hochschulen auf dem Weg zur virtuellen Uni

/ Jens Ihlenfeld
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Die deutschen Hochschulen sind auf dem Weg zum Bildungsmarkt der Zukunft, meint Professor Dr. Klaus Landfried, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz(öffnet im neuen Fenster) , anläßlich dem Bericht einer Staatssekretärs-Arbeitsgruppe in der BLK(öffnet im neuen Fenster) (Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschung) zum Thema "Multimedia im Hochschulbereich".

Allerdings, so Landfried, fehle es an Möglichkeiten, den Einsatz von Multimedia durch Mittelzuweisungen an Hochschulen und Dozenten angemessen zu honorieren. Er begrüßte in diesem Zusammenhang ausdrücklich, daß die Arbeitsgruppe "über die Eigenanstrengung der Hochschulen hinaus staatliche Förderung" für notwendig hält.

Laut Landfried würden die deutschen Hochschulen nicht den globalisierten Bildungsmarkt der Zukunft verpassen. Sie entwickeln vielmehr eine Vielzahl von innovativen Projekten, die den Multimedia-Einsatz in Forschung und Lehre vorsehen und den Weg zur "virtuellen Universität" bahnen.

Bereits im Juli 1996 habe die HRK Empfehlungen zu Neuen Medien in der Lehre vorgelegt und "ein zeitlich befristetes, aber ausreichend ausgestattetes Förderprogramm gefordert, das heute neu empfohlen wird", so Landfried.

Nach Landfrieds Ansicht greifen die herkömmlichen Methoden zur Förderung des Multimedia-Einsatzes, wie sie auch in dem BLK-Bericht beschrieben werden, zu kurz: es fehle an international kompatiblen technischen und inhaltlichen Standards für die Entwicklung und den Einsatz von Lehr- und Lernsoftware. Daher sind die Kosten gegenwärtig noch zu hoch und eine vielfältige dezentrale Nutzung kaum möglich.


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