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Siemens: Aus für letzten deutschen Computerbauer?

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Die Siemens AG will offenbar das gesamtes Hardwaregeschäft ausgliedern und in ein Gemeinschaftsunternehmen mit Fujitsu einbringen, das berichtet die "Computerwoche" unter Berufung auf Informationen aus zum Teil hochrangigen Unternehmenskreisen.

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Demnach soll der auf Hardwareproduktion konzentrierte Siemens-Geschäftsbereich Computer Systems (CS) in die neue Firma übergehen. Von der Zusammenlegung betroffen sind die CS-Divisionen Volume Products (VP) und Enterprise Products (EP) sowie Produktionsstätten in Augsburg und Paderborn. Wie die Computerwoche weiter berichtet, ist ein Joint-Venture der beiden Unternehmen sehr wahrscheinlich.

Die Beteiligungsverhältnisse werden derzeit noch zwischen Siemens und Fujitsu verhandelt. Diskutiert wird laut der Computerwoche folgende Konstellation: In Europa behält die Siemens AG 50 Prozent der Anteile sowie dazu einen sogenannten "Golden Share". Dieser gibt in Patt-Situationen bei Abstimmungen zu Firmenangelegenheiten den Ausschlag.

Außerhalb von Europa soll die umgekehrte Regelung gelten: Hier erhält Fujitsu neben 50 Prozent Firmenanteilen den Golden Share.

Bislang noch ungeklärt sei, inwieweit die weltweit 8.000 und deutschlandweit etwa 6.500 Mitarbeiter in die neue Firma übernommen werden.

Eine offizielle Ankündigung stehe offenbar unmittelbar bevor, so die Computerwoche weiter. Mit dem Gemeinschaftsunternehmen würde auch der letzte deutsche Computerbauer der Vergangenheit angehören.

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