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Jahr2000- Hersteller sind verantwortlich

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"Der Staat, Betriebe und private Computernutzer müssen eine Suppe auslöffeln, die sie sich nicht selber eingebrockt haben. Verantwortlich für das Jahr-2000-Problem sind die Hersteller informationstechnischer Systeme. Weil nur sie in der Regel auch in der Lage sind, die Fehler in ihren Systemen zu erkennen und zu beseitigen, müssen sie kostenlos und umfassend bei der Aufklärung und Suche nach möglichen Fehlerquellen helfen. Und stärker als bisher", forderte Brigitte Zypries, die Staatssekretärin im Bundesinnenministerium, am Montag in Bonn.

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In einer Rede vor dem Ersten Deutschen Verwaltungskongreß "Effizienter Staat: Electronic Government" sagte Zypries, jeder Anwender eines informationstechnischen Systems müsse die Hersteller der bei ihm eingesetzten Programme und Geräte zur Jahr-2000-Fähigkeit ihrer Systeme umfassend befragen können, um rechtzeitig Fehler korrigieren oder Bauteile austauschen zu können.

"Die Unternehmen sollten dazu eigene Hotlines einrichten", forderte Zypries. "Die Bundesregierung kann den Anwendern der IT-Systeme die Suche nach Fehlerquellen nicht abnehmen. Aber sie sieht es als ihre Aufgabe an, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Problemlösung gelingt. Und sie stellt sicher, daß die wichtigen IT-Systeme im Bereich der Bundesverwaltung auch über den Jahreswechsel hinaus funktionieren."

Die Bundesregierung hat ihrerseites einige Informationsangebote zur Hilfe bei der Bewältigung der Umstellung bereitgestellt. So wurde eine besondere Internetseite , eine telefonische Infoline (0180 595 2000) sowie ein Faxabruf (0190-660900) eingerichtet. Unter allen Adressen können Informationen abgerufen sowie kostenlos eine CD-ROM mit technischen Tips und Hilfen zur Lösung des Problems bezogen werden.

Zypries verwies darauf, daß der Datumswechsel zum nächsten Jahr für die Bundesverwaltung voraussichtlich keine nennenswerten Beeinträchtigungen mit sich bringen werde. Alle Behörden der Bundesverwaltung hätten die notwendigen Maßnahmen für Rechenzentren und bei der Bürokommunikation ergriffen. Die Behörden schätzten das verbleibende Risiko in ihrem Bereich nach heutigem Erkenntnis- und Realisierungsstand generell als gering und beherrschbar ein. Ebenso sei nach heutigem Kenntnisstand auch davon auszugehen, daß es zu keinen größeren Störungen im Wirtschaftsgeschehen kommen werde.

Der Focus hatte am Montag berichtet, daß der Bundesrechnungshof [BRH]der Bundesregierung schwere Versäumnisse bei der Bewältigung des Jahr-2000-Problems vorgeworfen hat.

Die IT-Strukturen der Bundesministerien seien zu spät und unzureichend analsysiert und umgestellt worden, heißt es angeblich in einem internen BRH-Bericht.



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