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Ergebnis: Top-500 der Supercomputer

/ Christian Klaß
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Auf der Mannheimer Supercomputer-Tagung wurde die neue Top500 Liste(öffnet im neuen Fenster) der schnellsten Rechner der Welt veröffentlicht und der ehemalig schnellste Computer vom Thron gestoßen. Sieger wurde der ASCI Red Supercomputer des Sandia National Laboratory (USA), der beim letzten Mal von nun zweitplazierten ASCI Blue Mountain System abgelöst wurde.

Das ASCI Red System mit einer Rechenleistung von über 2.1 Teraflop/s setzt sich aus 9472 herkömmlichen Pentium-Prozessoren zusammen. Der dicht folgende Kontrahent ASCI Blue Mountain hat eine Leistung von 1.6 Teraflop/s.

Der größte Anteil der in der Top500 Liste zu findenden Systeme kommt vom Hersteller SGI mit 182 Rechnern, IBM liegt mit 118 Rechnern auf dem zweiten, Sun mit 95 auf dem dritten und HP mit 39 Rechnern auf dem vierten Platz. Fujitsu ist mit immerhin 23 Rechnern vertreten.

300 der in der Liste stehenden Supercomputersysteme stehen in den USA. Sieben Rechner aus der Top-Ten sind in US-Einrichtungen installiert. Immerhin 134 europäische Rechner stehen in der Liste -alleine 47 in Deutschland. Japan liegt mit 56 Supercomputern noch etwas vor Deutschland, der Vorsprung schrumpft jedoch langsam aber sicher.

Am Rande: Während der schnellste Rechner der USA mit Atombombensimulationen beschäftigt ist, berechnet der schnellste deutsche Computer Wettervorhersagen.


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