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ATI Rage128 Grafikchip wird schneller

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ATI stellt mit dem Rage 128 PRO AGP 4x GL und den Rage 128 PRO AGP 4x VR zwei Weiterentwicklungen des Rage 128 vor, mit denen der Hersteller eine bis zu 50 Prozent gesteigerte 3D-Performance erreichen und digitale Flachbildschirme bis zu Auflösungen von 1600 x 1200 ansteuern will.

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Die Steigerung der Performance sei das Resultat einer geschickten Kombination von Erweiterungen der Architektur und gleichzeitiger Erhöhung der Taktfrequenz. Im Rage 128 PRO sind die kompletten AGP 4X Spezifikation bei gleichzeitig voller Rückwärts-Kompatibilität zur AGP 2X Schnittstelle implementiert. Der Rage 128 PRO GL ist für das Einstiegssegment bei Workstations und den High-End PC-Markt konzipiert, während der Rage 128 PRO VR für den kommerziellen und privaten Massenmarkt vorgesehen ist.

Um bestehende Designs der Kunden und damit die vorgenommenen Investitionen weitestgehend zu schützen, hat ATI bei der Entwicklung des Rage 128 PRO darauf geachtet, das er pin- und treiberkompatibel zur bestehenden Rage 128 Familie ist. Zusätzlich wurden in den Rage 128 PRO ein 170 MHz TMDS-Transmitter (Transition Minimized Differential Signaling) und ein radiometrischer Eingangs-Scaler (SXGA-Source mit 1200 x 1024) für digitale Flachbildschirme integriert, was zu einer UXGA-Auflösung bis zu 1600 x 1200 führt.

Außerdem sorgt die hohe Integration für Platzersparnis auf dem Board und bietet dadurch Kostenvorteile. Zusätzlich zur bisherigen Unterstützung der DFP-Spezifikationen für Flachbildschirme entspricht der Rage 128 PRO allen DDWG-Spezifikationen für Digital Visual Interfaces (DVI).

Der RAGE 128 PRO wurde laut ATI dafür optimiert das Rendering von 3D Objekten in 32-Bit Farbtiefe (True-Color Rendering) durchzuführen, soll aber in der Leistung ähnlich hoch wie die 16-Bit-Konkurrenz liegen.

Der Rage 128 PRO GL kann mit seiner verdoppelter Setup-Engine-Leistung bis zu 7 Mio. kantengeglättete Linien (Anti-Aliasing) pro Sekunde erzeugen, wie sie komplexe CAD-Anwendungen benötigen.

Zudem verfügt der Chip durch Anisotropik-Filterung über verbesserte perspektivische Darstellungsqualität und Rendering-Genauigkeit. Die anisotropische Filterung reduziert Verzerrungen bei 3D-Objekten und kompensiert verzerrte Texel, belastet jedoch im Allgemeinen die Renderleistung enorm - hier wird ATI noch zeigen müssen ob sich die Leistungseinbrüche im akzeptablen Rahmen halten.

In Sachen MPEG-2 Dekodierung und HDTV-Unterstützung will ATI gewohnte Qualität bei geringer Belastung der CPU bieten, setzt jedoch noch einen drauf mit Video-Capturing und will zeitgleiches Capture von zwei Videoströmen, Verarbeitung von Videodaten bis zu 150 MBytes/Sek. bei 75 MHz bei einer Auflösung bis zu 1920 x 1152 und HDTV-Unterstützung bieten.

Erste Karten sollen ab Juli verfügbar sein.

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