Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Black Lab Linux - PowerPCs als Rechencluster

/ Christian Klaß
Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Bisher waren kostengünstige "Do-it-Yourself Supercomputer", also im Verbund rechnende Computersysteme, eher eine domäne von preiswerten PC-Systemen, doch mit der nun verfügbaren Black Lab Linux-Distribution für Apple PowerPCs soll sich das ändern. Black Lab Linux(öffnet im neuen Fenster) von Terra Soft Solutions baut dabei auf der Yellow Dog Linux Champion Server Distribution auf, die ebenfalls für sogenannte "Beowulf" Rechnercluster, allerdings auf i86 PC-Basis, gedacht ist. Unterstützt werden alle G3 PowerPC-Systeme, iMacs inbegriffen.

Black Lab Linux richtet sich hauptsächlich an Bildungs-, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, die schnelle parallverarbeitende Rechensysteme benötigen und eine robuste und günstige High Performance Clustering (HPC) Lösung suchen. Ein entsprechendes Support-Center baut Terra Soft Solutions gerade auf, um sich genau dieser Zielgruppe besser widmen zu können.

Black Lab Linux dürfte als ein Meilenstein für PowerPC Linux-Distributionen anzusehen sein – ohne Konkurrenz ist jedoch nicht, denn mit der nächsten Version von Debian, Codename Potato (zu Deutsch: Kartoffel), betritt eine im PC-Bereich bereits geschätzte und etablierte Linux-Distribution das PowerPC-Feld. Linux scheint also auch im PowerPC-Bereich langsam eine ernstzunehmende Größe zu werden.


Relevante Themen