Umfassendste Internet-Studie aller Zeiten startet
Die University of California(öffnet im neuen Fenster) (UCLA) startet eine bisher einzigartige Studie zum Einfluß des Internets(öffnet im neuen Fenster) auf unsere Gesellschaft, die nicht nur über die Grenzen der USA hinausgeht, sondern sich auch mit mehr als einer Generation beschäftigen soll und unter anderem durch die beiden Kontrahenten AOL und Microsoft finanziert wird.
Im Rahmen des ehrgeizigen Projekts soll nicht nur die Computer- und Internet-Nutzung sondern auch den Nicht-Gebrauch in den USA und anderen Ländern erforschen. Der Einfluß des Internets auf Familien soll dabei ebenso untersucht werden, wie die Auswirkungen auf die Welt-Ökonomie.
Neben Internet-Banking und -Shopping, Kaufverhalten, der Komfort von Kreditkartennutzung und die Auswirkungen von Internet-Kommunikationsformen auf zwischenmenschliche Kommunikation und soziales Leben soll auch die Veränderung der individuellen Zeiteinteilung durch den Kauf eines Computers erforscht werden. Verändert sich dadurch das Familienleben, wie wirkt sich Computer-Nutzung auf den TV-Konsum und die politische Neigung aus, das sind einige der Fragen, die im Rahmen der Studie geklärt werden sollen.
Die Studie soll in den USA mit 2.000 zufällig ausgewählten Personen beginnen, die der ethnischen, ökonomischen und geographischen Beschaffenheit der Nation entsprechen und hauptsächlich per Telefon befragt werden sollen. Die gleichen Personen sollen jedes Jahr wieder befragt werden. Personen die an der Studie nicht mehr teilnehmen werden durch neue ersetzt, dadurch soll die Fehlerrate der Studie minimal gehalten werden.
Als nächstes folgen Singapur und Italien, ein weiteres Dutzend Länder soll in den nächsten drei bis fünf Jahren folgen. Die Ergebnisse der Studie sollen jährlich veröffentlicht werden.
Die Sponsoren, zu denen unter anderem AOL, Microsoft, Sony und Walt Disney zählen, haben keinen Einfluß auf die voraussichtlich 100 Fragen der bisher umfassensten Internet-Studie, erhoffen sich aber Vorteile durch die Ergebnisse, mit denen sie hoffen besser auf die Wünsche ihrer Kunden reagieren zu können.
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