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Kommt das Ende von echtem Call-by-Call ?

/ Jens Ihlenfeld
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Nach einem Bericht der Hamburger Morgenpost hat die Telekom einigen kleinen Anbietern die Inkassoverträge gekündigt und fordert für eine Fortsetzung deutlich höhere Gebühren. Kommt die Telekom damit durch, so könnte dies das Ende für echtes Call-by-Call bedeuten, folgert die Tageszeitung.

Die Telekom würde damit z.B. der Telefongesellschaft 3U ihre Geschäftsgrundage entziehen, zitiert die Zeitung Udo Graul, den Geschäftsführer von 3U. Hingegen sieht HanseNet zumindest die echten Call-by-Call Gespräche, also Gespräche ohne vorherige Anmeldung in Gefahr, so die Mopo weiter.

Die Inkassoverträge, die die Abrechnung von Telefongespräche mit anderen Anbietern über die Telekom regeln, wurden angeblich zum 30. September gekündigt, neue Verträge mit deutlich teureren Konditionen wurden gleich mitgeschickt. Nach Angaben der Hamburger Morgenpost will die Telekom zu bisher erhobenen 4,5 Prozent des Rechnungsbetrages und 0,7 Pfennig für das Einfügen in die Rechnung nun zusätzlich 80 Pfennig Mindestumsatz pro Telefonkunden erheben, so das Hamburger Blatt.


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