Meltdown 99: Microsoft demonstriert DirectX 7
Der Profi-Grafikkartenhersteller 3Dlabs(öffnet im neuen Fenster) hatte auf Microsofts "Meltdown 99" DirectX-Entwicklerkonferenz die Ehre, der Öffentlichkeit die Vorzüge der erstmalig Hardware-unterstützten Geometriebschleunigung unter DirectX 7 zu demonstrieren. Dank DirectX 7 und Grafikkarten mit entsprechender Geometriebeschleunigung sollen Anwendungen und Spiele mit komplexen Transformations- und Beleuchtungsberechnungen dank des höheren Polygondurchsatzes bis zu drei mal schneller als unter DirectX 6 laufen.
Eine Geometrieberechnung auf der Grafikkarte bringt für weniger Geld wesentlich mehr Rechenleistung zustande als die schnellste CPU und entlastet selbige gleichzeitig.
Mit DirectX 7 sollen detaillierte 3D-Grafiken auf PCs möglich werden, als es bisher der Fall war. So wurde während der DirectX 7 Demonstration auf einer Oxygen GVX1 AGP-Grafikkarte von 3Dlabs mit einer schnellen Geometrie- und Rasterizierungs-Engine unter anderem ein von Spieleentwickler Simis(öffnet im neuen Fenster) programmierter Flugsimulator demonstriert, dessen Realismus auf dem PC bisher einzigartig sein soll.
Mit Geometriebeschleunigung unter dem derzeit noch im Beta-Test befindlichen DirectX 7 werden schnelle Prozessoren wie Pentium III oder K6-III bald nicht mehr ein Garant für schnellste 3D-Grafik unter Windows sein. Vielmehr werden schnelle Geometrieengines auf Grafikkarten das Rennen um höchste Grafikleistung machen – mit Ausnahme einiger 3D-Karten der neuesten Generation gibt es jedoch fast nur Profi-Grafikkarten, die schon mit Geometriebschleunigung daherkommen. Das dürfte sich jedoch bald ändern, ist Microsofts DirectX doch mittlerweile die treibende Macht, wenn es um vom Markt geforderte Features geht.


