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Giga-Umfrage: Banken mit Jahr 2000 beschäftigt

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Nach einer Befragung der internationalen Marktforschungsgesellschaft Giga Information Group in der Londoner City, einem der größten Finanzzentren in Europas, gaben 80 Prozent der Finanzinstitute zu, daß die Umstellung der Computersysteme auf das Jahr 2000 absolute Priorität habe. Die Datumsproblematik ist somit das mit Abstand wichtigste Problem in den Datenverarbeitungsabteilungen der Banken. Sie besitzt in diesem Jahr die erste oder zumindest die zweite Priorität und habe eindeutig die Euro-Umstellung in seiner Bedeutung für das Bankenwesen überholt.

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Laut Umfrage bereitet der Euro nur noch 29 Prozent der Finanzinstitute Sorgen bei der Computersoftware, zumal die zum 1. Januar 1999 notwendigen Minimalanforderungen bezüglich Euro von den Banken bereits erfüllt wurden. Als besonders alarmierend stufen die Auguren allerdings die Erkenntnis ein, daß 5 Prozent der Finanzinstitute bis heute die Jahr-2000-Umstellung ihrer Computersysteme noch gar nicht begonnen haben.

Die Bereitschaft der Finanzwelt, in neue Informationstechnologien (IT) zu investieren, soll der Umfrage zu Folge recht hoch sein. Mehr als ein Drittel der kontaktierten Banken plane noch in diesem Jahr die Ablösung ihrer bestehenden IT-Anlagen durch neuere Systeme oder zumindest die Aufrüstung auf modernere Technologien. Ein Fünftel der Finanzdienstleister will sich laut Giga neue oder erweiterte Informationssysteme zulegen, um seine Führungskräfte besser auf dem laufenden zu halten und das Risikomanagement der Banken zu verbessern. 11 Prozent wollen noch in diesem Jahr neue Projekte für den elektronischen Geschäftsverkehr und das Internet starten.

Um die anstehenden Aufgaben zu bewältigen hätten ein Drittel der Banken für dieses Jahr ein erhöhtes Budget für die Informationstechnologie vorgesehen. Allerdings müßten 39 Prozent der IT-Abteilungen 1999 mit den gleichen Mitteln wie im Vorjahr auskommen, bei 29 Prozent der Institute wurde sogar bei den IT-Ausgaben der Rotstift angesetzt. Jobaussichten für IT-Experten bei Banken scheinen derzeit eher schlecht zu sein, denn nur 18 Prozent der Banken planen neues Personal für den IT-Bereich einzustellen, 12 Prozent wollen sogar reduzieren während der Rest keine Veränderung vornehmen will.

Nach Einschätzung von Giga sind die Ergebnisse aus der Londoner City in ihren wesentlichen Aussagen ohne weiteres auf die deutsche Bankenlandschaft übertragbar. Erst ab nächstem Jahr soll, laut Giga, die Welle der Investitionen in Richtung des elektronischen Geschäftsverkehrs auf breiter Front zum Tragen kommen.

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