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Deutschlands Weg ins Kommunikationszeitalter

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Im Rahmen einer vom Stern-Magazin durchgeführten Studie gelangte man zur Erkenntnis, daß die Deutschen zu 87 Prozent damit rechnen, daß sie in Zukunft alle Computer-vernetzt sein werden und den PC so nutzen können, wie bereits heute das Telefon.

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Aber es fehlt an Enthusiasmus für die Cyber-Zukunft: Immerhin befürchten 41 Prozent dieses Szenario der Informationstechnologie. Nur 18 Prozent der Befragten erwarten, daß die gedruckten Medien wie Zeitungen und Zeitschriften überflüssig werden, weil man sich alle Informationen auf den Computerbildschirm holen kann.

Grundlage sind 7.525 Einzelbefragungen in der Zeit von Oktober 1998 bis Ende Januar 1999, die vom Meinungsforschungs-Institut Media Markt Analysen durchgeführt wurden.

Stern-Chefredakteur Dr. Michael Maier: "Die Umfrage belegt, daß bei den Deutschen der Computer zur Normalität wird, neun von zehn Befragten setzen auf die vernetzte Welt." Ob das begrüßt oder befürchtet wird, hängt aber so stark wie bei keiner anderen Frage dieser Umfrage von Schulbildung und Alter der Befragten ab: Je jünger und besser gebildet die Befragten sind, desto eher erwarten sie die Digitalisierung. So glauben 37 Prozent aller Befragten "bestimmt", daß wir künftig den Computer als Kommunikationsmittel so nutzen werden wie heute das Telefon. Unter Abiturienten und Studenten sind es 45 Prozent. Und bei den 18- bis 36jährigen sind es 44 Prozent. Bei den über 55jährigen dagegen nur 30 Prozent.

Hohe Zustimmung erhält auch die These "Wir werden von zu Hause aus mit dem Computer Waren bestellen, Bankgeschäfte abwickeln und Reisen buchen". 46 Prozent rechnen "bestimmt" damit, weitere 45 Prozent halten das Online-Shopping in Zukunft für "wahrscheinlich". Und: Es wird überwiegend positiv bewertet: 38 Prozent begrüßen es, nur 32 Prozent befürchten es.

Anlaß zur Sorge sehen die Deutschen durch das Speichern von Daten auf Chipkarten. 39 Prozent rechnen damit "bestimmt", weitere 49 Prozent halten es für "wahrscheinlich". 74 Prozent der Befragten befürchten aber eine Gefährdung der Privatsphäre durch eine solche Entwicklung. Weitere Detail-Informationen können im Internet unter www.stern.de abgerufen werden.



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