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Linux für Rheinland-Pfalz

/ Jens Ihlenfeld
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Die Deutsche Linux-Initiative(öffnet im neuen Fenster) strebt eine Kooperation mit der Rheinland-Pfalz an und reagiert so auf die Ankündigung der Landesregierung, in Zukunft verstärkt mit der Firma Microsoft zusammenarbeiten zu wollen.

"Eine Kooperation mit der Linux-Community verschafft dem Land Rheinland-Pfalz auf dem Weg in die Informationsgesellschaft eher einen Vorsprung als das Kooperationsabkommen mit einem Unternehmen wie Microsoft", erklärte der Sprecher des an der Universität Kaiserslautern organisierten LinuxTages Oliver Zendel am Freitag.

Insbesondere bei den von Ministerpäsident Kurt Beck angestrebten Ausbildungs- und Qualifizierungsprogrammen für Schulen, Hochschulen und den Beruf, bei den Anwendungsmöglichkeiten in privaten Betrieben und Haushalten und bei der Vernetzung von Dienststellen in der öffentlichen Verwaltung verspiele das Land große Chancen, wenn es Linux ignoriere und seine Zukunft in der Abhängigkeit von Microsoft-Programmen zu finden glaube.

Um den Dialog zwischen dem rheinland-pfälzischen Regierungschef und der LINUX-Community zu fördern, haben die Vertreter der Linux-Initiative "Alternativen für die Festplatte" einen Vertreter der Landesregierung eingeladen, im Rahmen des LinuxTages(öffnet im neuen Fenster) am 26. und 27. Juni an einer Podiumsdiskussion zu diesem Thema teilzunehmen.


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