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Usenet Death Penalty gegen AOL gefordert

Artikel veröffentlicht am ,

In der Newsgroup de.admin.net-abuse.announce haben 13 Proponenten die Verbannung von AOL aus dem Usenet gefordert.

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AOL schade dem Netz, da es mit seinen "Schnupperaccounts" Spammer Tür und Tor öffnet, so die Klage der erbosten "Ankläger". Mit gefälschter Adresse und Kontonummer erhalten diese Leute so problemlos vollen Schreibzugriff auf das Usenet und Mißbrauchen ihn viel zu oft, da abgesetzte Artikel sich nicht zurückzuverfolgen lassen.

Von Seiten der AOL-Administration wird, so die Beschwerdeführer, auch in begründeten Fällen nichts Erkennbares gegen den Spam unternommen.

AOL schade dem Netz, da auf von AOL-Accounts ausgehenden Netzmißbrauch keinerlei sichtbarer Versuch erfolge, den Netzmißbrauch zu beenden. Noch viel weniger werde nach Wegen gesucht, zukünftigen Netzmißbrauch zu erschweren. Nur wenn die eigenen Kunden ("Mitglieder") Opfer sind, sei AOL bereit, etwas zu unternehmen. Der Rest des von AOL mitgenutzten Netzes scheint AOL egal zu sein. Außerdem schade AOL dem Netz, da es die AOL-Software nicht zuläßt, netiquettekonforme Artikel ins Usenet abzusetzen, es in der Onlinehilfe des "Newsreaders" seinen Benutzern die Verfälschung der Absenderadressen empfiehlt und es neue Gruppen nicht aufgrund der allgemein akzeptierten Wahlergebnisse anlegt, so das RfD (Request for Discussion).

Die Beschwerdefüherer fordern daher die UDP (Usenet Death Penality) als "Manöver des letzten Augenblicks". In der Diskussion steht die Art der UDP, ob Aktiv oder Passiv. Im letzteren Fall würden die beteiligten System lediglich keine Nachrichten von AOL weiterleiten, während im zweiten Fall zusätzlich Cancel-Messages ausgesendet, die Usenet Nachrichten von AOL also weitestgehend gelöscht werden würden.

Die Proponenten sind sich dabei bewußt, daß AOL "zahlreiche "legitime" Benutzer hat, die daran interessiert sind, sinnvoll am Netz teilzunehmen und verantwortungsvolle Netizens zu sein. Im Zuge dieses Verfahrens ist es unvermeidlich, daß auch unbeteiligte AOL-Kunden, die keinen Netzmißbrauch betreiben, davon mitbetroffen werden."

Setzen sich die Beschwerdeführer in einer Abstimmung durch, würden sowohl der Onlinedienst AOL sowie alle AOL-User vom Usenet isoliert werden.



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