Otelo stürzt sich ins Privatkundengeschäft
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Die Übernahme von Otelo durch Mannesmann ist nun perfekt, die neue Mannesmann Otelo GmbH konzentriert sich unter der neuen Geschäftsführung auf das Privatkundengeschäft.
In diesem Marktsegment hat das Unternehmen in den ersten Monaten des Jahres deutlich zugelegt und zählt inzwischen über 500.000 Kunden. Mannesmann Arcor hatte zum 1. April dieses Jahres das Festnetzgeschäft und den Markennamen von o.tel.o übernommen.
Die Mannesmann Otelo GmbH wird als eigenständige Tochtergesellschaft der Mannesmann Arcor AG & Co am Markt agieren. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Köln soll seine starke Position im Privatkundengeschäft konsequent ausbauen.
Die neue Geschäftsführung der Mannesmann Otelo GmbH mit Christian Ulrich Ehrentraut als Sprecher und verantwortlich für den Bereich Finanzen und Controlling wird alle Synergiepotentiale nutzen, um die Anlaufverluste deutlich zu verringern und bereits 2001 den Break Even zu erreichen.
Die angekündigte Zwei-Marken-Strategie soll konsequent umgesetzt werden. Während sich die Mannesmann o.tel.o GmbH auf das Privtkundengeschäft konzentriert, wird Arcor weiterhin als Voll-Sortimenter die gesamte Palette an Sprach-, Daten- und Mehrwertdiensten für Geschäfts- und Privatkunden anbieten. Der bisherige Otelo-Geschäftskundenbereich wird mit dem Arcor-Geschäftskundenvertrieb verschmolzen.
Mit dem Erwerb von Otelo positioniert sich Mannesmann in Deutschland als die Nummer zwei nach der Deutschen Telekom AG Gemeinsam mit Otelo strebt Arcor in diesem Jahr einen Umsatz von über drei Milliarden Mark.
Otelo wickelt nach eigenen Angaben derzeit werktäglich mehr als 14 Millionen Gesprächsminuten ab. Zum Jahresanfang waren es noch 10 Millionen Minuten. Über die Netze von Otelo und Arcor laufen täglich über 35 Millionen Gesprächsminuten.
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