Telekommunikation - Wachstum im Sinkflug

Artikel veröffentlicht am ,

Der weltweite Telekommunikationsmarkt wird weniger durch ein starkes Wachstum als vielmehr durch grundlegende Änderungen im Marktgeschehen bestimmt, darauf weist die auf Netzwerk- und Telekommunikations-dienstleistungen spezialisierte Detron Group NV aus den Niederlanden in einer aktuellen Marktstudie hin.

Stellenmarkt
  1. Fullstack-PHP-Entwickler (m/w/d)
    SHD System-Haus-Dresden GmbH, Dresden
  2. Solution Architect (m/w/d) medizinische Dokumentation
    KBV Kassenärztliche Bundesvereinigung, Berlin
Detailsuche

Demnach wird der Gesamtmarkt für Telekommunikations-services in den nächsten fünf Jahren lediglich um 8 Prozent jährlich wachsen: Von rund 860 Mrd Euro 1998 auf etwa 1,3 Billionen Euro bis zum Jahr 2005.

"Die hohen absoluten Zahlen täuschen leicht darüber hinweg, daß die Wachstumsrate zwar noch recht ordentlich ist, aber schon lange keinen Anlaß mehr zur Euphorie darstellt", erklärt Frank Verhage, Geschäftsführer der deutschen Detron Communication Services GmbH in Düsseldorf.

Als wichtigste Dynamikfaktoren nennt die Detron-Studie die Liberalisierung der Telekommunikations-märkte, gravierende technologische Innovationen und drastisch veränderte Kundenanforderungen. So führe die Deregulierung zu einem verschärften Wettbewerb der Anbieter bei zunehmendem Preisdruck, was viele Services in der bisherigen Form unwirtschaftlich mache und neue Dienstleistungen favorisiere. Als weitere Folge der Liberalisierung nennt die Detron-Studie die Trennung von Infrastruktur und Services, wodurch die bislang bestehenden Wertschöpfungsketten an zahlreichen Stellen aufgetrennt und neue Wege zur Schließung der Ketten gefunden werden müßten.

Golem Akademie
  1. Cinema 4D Grundlagen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.–16. März 2022, Virtuell
  2. CEH Certified Ethical Hacker v11: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    21.–25. Februar 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Als mit Abstand wichtigste technologische Entwicklung identifiziert die Untersuchung die Konvergenz von Nachrichten-, Computer- und Medientechnik zu einer neuen "Superbranche" auf Basis des Internet Protocols (IP).

Allein für den Internet-Zugang über das herkömmliche Telefonnetz veranschlagt die Studie ein Marktvolumen von rund 500 Millionen Euro im Jahr 2000.

Zudem sei abzusehen, daß die Infrastrukturen für die Mobilkommunikation innerhalb weniger Jahre die heutigen Festnetze an Funktionalität überholen werden, heißt es in der Studie weiter. Schon für das nächste Jahr sagt die Studie rund 500 Millionen Mobiltelefonteilnehmer weltweit voraus.

Auf der Kundenseite stellt Detron eine stark steigende Nachfrage nach Telekommunikationsservices fest, allerdings zu immer niedrigeren Tarifen. Für die Zukunft prognostiziert die Studie eine drastisch zunehmende Bedeutung der Mobilkommunikation bei gleichzeitiger geographischer Ausweitung der Dienste. "Mit einem Handy-großen Gerät jederzeit und an jedem Ort weltweit auf Knopfdruck telefonieren und sich im Internet bewegen (und das alles beinahe kostenlos), das sind die Erwartungen der Verbraucher schon in wenigen Jahren. Am Markt werden diejenigen Anbieter gewinnen, die diesen Anforderungen in möglichst vielen oder gar allen Facetten Rechnung tragen", faßt Detron-Chef Frank Verhage die Resultate der Studie zusammen. Und weiter: "Anbieter, die sich primär auf eine anhaltend steigende Nachfrage nach herkömmlichen Telekommunikationsservices verlassen, der sie einfach mit den Diensten der Vergangenheit begegnen, werden scheitern."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Matrix
Grundschule forkt Messenger

Statt auf Teams oder Google setzt eine Grundschule in NRW beim Homeschooling auf einen selbst angepassten Matrix-Client. Die Mühe lohnt sich.
Ein Interview von Moritz Tremmel

Matrix: Grundschule forkt Messenger
Artikel
  1. Samsung: Europreise für Galaxy-S22-Reihe sind geleakt
    Samsung
    Europreise für Galaxy-S22-Reihe sind geleakt

    Samsungs neue Galaxy-S22-Smartphones kommen mit 8 oder 12 GByte RAM und kosten so viel wie ihre jeweiligen Vorgänger.

  2. Elektrotransporter: Volkswagen zeigt künftigen ID. Buzz
    Elektrotransporter
    Volkswagen zeigt künftigen ID. Buzz

    Volkswagens Elektrobus ID.Buzz wird im März 2022 vorgestellt, doch einen ersten Blick gewährt VW schon jetzt.

  3. Graphen: Skalierbare Graphen-Waferbeschichtung soll Indium ersetzen
    Graphen
    Skalierbare Graphen-Waferbeschichtung soll Indium ersetzen

    Indium-Titan-Oxid ist beim Bau von Displays und anderer durchsichtiger Elektronik noch unverzichtbar. Ein neuer Prozess soll das ändern.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3080 Ti 12GB 1.899€ • Intel i9 10900K 444,88€ • Huawei Curved Gaming-Monitor 27" 299€ • Hisense-TVs zu Bestpreisen (u. a. 55" OLED 739€) • RX 6900 1.449€ • MindStar (u.a. Intel i7 10700KF 279€) • Alternate (u.a. DeepCool CPU-Kühler 54,90€) • LG OLED (2021) 77 Zoll 120Hz 2.799€ [Werbung]
    •  /