CDV plant Börsengang

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Börsenfieber

Die CDV Software GmbH Karlsruhe prüfte die Verstärkung ihrer Eigenkapitalbasis durch einen Börsengang an den Neuen Markt, das teilte das Unternehmen heute mit.

CDV, Anfangs mehr ein Wohnzimmerversand, mittlerweile einer der etablierte Spezialisten auf dem Gebiet Computerspiele und kleinere Anwendungen, steht damit nun kurz vor einem weiteren "Quantensprung". Zudem wäre CDV damit der einzige Spielhersteller und Distributor im Neuen Markt.

Wolfgang Gäbler, alleingeschäftsführender Gesellschafter, verspricht den potentiellen Aktionären lukrative Teilhabe an den attraktiven Wachstumsmärkten durch die Fokussierung auf Eigenentwicklungen und die Internationalisierung deren Auswertung (Marketing). Zur Durchführung des Börsengangs in der Rolle des CFO hat er Christoph Gerlinger engagiert, der zuvor als kaufmännischer Leiter das deutsche Geschäft eines Entertainment Majors an verantwortlicher Stelle mit aufgebaut hat und über entsprechende Börsenkenntnisse verfügt.

Nach positivem Ergebnis einer dreimonatigen Vorprüfung werden derzeit mit der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft und der Einholung von Wirtschaftsprüfer-Testaten die ersten Zulassungsvoraussetzungen geschaffen. Eine verbindliche Aussage über den Zeitpunkt eines Börsengangs kann jedoch in dieser frühen Phase noch nicht getroffen werden. Von einem Börsengang und danach erreichten Kurssteigerungen sollen außer dem Unternehmen und seinen Aktionären insbesondere auch bestehende und künftige Mitarbeiter über sogenannte Stock Option Plans profitieren.

CDV ist bisher vor allem durch seine Spieledistribution bekannt und vertreibt seit letztem Jahr Spiele von Herstellern aus aller Welt in Deutschland. So z.B. auch die Rollenspielserie Rage of Mages der russischen Spieleschmiede Nival Entertainment oder dem US-Entwickler Monolith. CDV produziert jedoch auch eigene Spiele, darunter das kommende Erotik-Adventure "Wet Attack".

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