Windows von CD-ROM booten

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Windows kann normalerweise nur von einem beschreibbaren Medium gestartet werden, doch mit ein paar Tricks hat es das Computermagazin c't vom Heise-Verlag geschafft, die sonst auftretenden Probleme beim Windows-Start von CD-ROM zu umgehen. Versucht man eine bestehende Windows-Konfiguration einfach auf CD zu pressen und von dort zu starten, dann hagelt es Fehlermeldungen, da beim Start kein Schreibzugriff auf die Registry besteht. Mit einem Trick kann man Windows dennoch von einer CD aus starten, wie das Computermagazin c't in seiner aktuellen Ausgabe 11/99 beweist.

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Der Trick nun besteht darin, als Ort für die Registry eine RAM-Disk auszuwählen. Das ist ein Teil des Hauptspeichers, der sich wie eine Festplatte verhält, allerdings ohne seine Daten über einen Neustart hinweg zu behalten. So kann die Registry beschrieben werden, ohne daß eine Festplatte vorhanden sein muß. Windows läuft dann in einer Kombination aus RAM-Disk und CD-ROM.

Um selbst eine bootfähige Windows-CD zu erstellen, benötigt man einen CD-Brenner mit Software, mindestens 500 MByte auf der Festplatte und einige Freeware-Programme aus dem Internet. "Außerdem sollte man schon einmal Windows auf einem Rechner installiert haben und einige grundlegende DOS-Befehle kennen", rät c't-Redakteur Hajo Schulz, "ein bißchen fummelig ist die ganze Sache nämlich schon."

Von einem unveränderbaren Medium aus Windows starten zu können, haben sich Administratoren, Power-User und Anwender schon immer gewünscht, so die c't. Denn nach einem kompletten Systemabsturz läßt sich häufig nicht einmal mehr Windows starten. Eine bootfähige und vor allem vor Viren geschützte Windows-Installation auf CD-ROM kann nun Abhilfe schaffen. Gerade Universitäten, Schulen und Internet-Cafés mit zahlreichen spiel- und hackfreudigen Anwendern an ihren Computern sollen sich mit Hilfe einer Boot-CD so vor trojanischen Pferden schützen können.

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