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Ron Sommer: In Deutschland kommt keine Flatrate

/ Andreas Donath
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In einem AP-Interview wandte sich Telekom Chef Ron Sommer gegen die Einführung von Internet-Flatrates, die es in einigen Teilen der USA gibt und die heute vom Marktforschungsunternehmen Jupiter für Europa gefordert wurden. Mit der Grundgebühr sind dort die Gebühren für Ortsgespräche bereits abgegolten, was besonders Internetanwendern zugute kommt, die so nicht auf die Uhr schauen müssen.

Sommer verweist auf die massiven Kapazitätsprobleme, die den US-Telefongesellschaften entstehen würden, wenn die Telefonleitungen ständig genutzt werden.

In seinen Augen sind Flatrates gegenüber Wenignutzern sogar ungerecht, da diese die Langzeitsurfer subventionieren müssten. Der Erfolg von T-Online, bei dem es neben der Ortsgebühren einen Zeittakt für die Internetnutzung gibt, gäbe der bisherigen Tarifpolitik recht.

Der durchschnittliche T-Online-Kunde verbringt derzeit 290 Minuten pro Monat online, mit ansteigender Tendenz, verriet der Telekom-Chef.

Ohne Zeitgebühren gäbe es für die Telefongesellschaften wenig Motivation, die Telefonnetze qualitativ zu verbessern und in Bandbreite zu investieren, so Sommer. Als Beispiel führte er die bundesweite Verfügbarkeit von ISDN an, während in den USA ISDN nicht flächendeckend eingeführt sei.


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