Ron Sommer: In Deutschland kommt keine Flatrate

Artikel veröffentlicht am ,

Dr. Ron Sommer
Dr. Ron Sommer
In einem AP-Interview wandte sich Telekom Chef Ron Sommer gegen die Einführung von Internet-Flatrates, die es in einigen Teilen der USA gibt und die heute vom Marktforschungsunternehmen Jupiter für Europa gefordert wurden. Mit der Grundgebühr sind dort die Gebühren für Ortsgespräche bereits abgegolten, was besonders Internetanwendern zugute kommt, die so nicht auf die Uhr schauen müssen.

Sommer verweist auf die massiven Kapazitätsprobleme, die den US-Telefongesellschaften entstehen würden, wenn die Telefonleitungen ständig genutzt werden.

In seinen Augen sind Flatrates gegenüber Wenignutzern sogar ungerecht, da diese die Langzeitsurfer subventionieren müssten. Der Erfolg von T-Online, bei dem es neben der Ortsgebühren einen Zeittakt für die Internetnutzung gibt, gäbe der bisherigen Tarifpolitik recht.

Der durchschnittliche T-Online-Kunde verbringt derzeit 290 Minuten pro Monat online, mit ansteigender Tendenz, verriet der Telekom-Chef.

Ohne Zeitgebühren gäbe es für die Telefongesellschaften wenig Motivation, die Telefonnetze qualitativ zu verbessern und in Bandbreite zu investieren, so Sommer. Als Beispiel führte er die bundesweite Verfügbarkeit von ISDN an, während in den USA ISDN nicht flächendeckend eingeführt sei.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /