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Jupiter-Studie: Flatrate für Europa gefordert

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Neue Studie von Jupiter
Neue Studie von Jupiter
Die Begeisterung über den von Serviceunternehmen in Europa angebotenen freien Zugang zum Internet hat zwar zu einer größeren Akzeptanz des Internets seitens der Kunden geführt, es bleibt jedoch das Problem, daß in Europa insgesamt das Internet zu wenig genutzt wird - zu diesem Ergebnis kommt eine heute von Jupiter Communications veröffentliche Untersuchung.

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Die für die Kunden der Jupiter Strategic Planning Services (SPS) erstellte Untersuchung zeigt, daß die Anbieter in Europa ihre Kunden verstärkt dazu motivieren müssen, mehr Zeit online zu verbringen - trotz der in Europa dabei berechneten Telefongebühren.

Die Anbieter des abonnementfreien Zugangs, die den Zugang zum Ortstarif ermöglichen, hätten einer beträchtlichen Anzahl von Haushalten in Europa den Online-Anschluß gebracht - jedoch noch nicht alle Barrieren beseitigt, so die Untersuchung.

"Es wird fälschlicherweise angenommen, daß der europäische Internetmarkt in seiner Entwicklung lediglich ein bis zwei Jahre hinter dem amerikanischen Markt hinterher ist, aber es gibt auch strukturelle Unterschiede zwischen beiden Märkten," sagte Phil Dwyer, Managing Director der Jupiter Communications in Europa.

"Die telefonische Nutzungsdauer wird berechnet, und das allein wird auch weiterhin das Wachstum von Online-Werbung, Content und Commerce Geschäfte in Europa klein halten und damit die Nutzung des Internets behindern."

Noah Yasskin, Analyst der European Internet Strategies der Jupiter, gab den Unternehmen den Rat, "free-to-air" Strategien (freier Zugang, unbegrenzte Nutzung) zu verfolgen, um dann vom kontinuierlichen Wachstum des Marktes zu profitieren. Nach Schätzungen der Jupiter wird sich die Gesamtzahl der Online Haushalte in Westeuropa innerhalb der nächsten fünf Jahre verdreifachen, d.h. von 14 Millionen Haushalten am Ende des Jahres 1998 auf 47 Millionen Haushalte im Jahre 2003.

Dieser Anstieg wird den Abstand zwischen Westeuropa und den USA, was die Gesamtanzahl der Haushalte mit Online-Anschluß betrifft, verkleinern, jedoch nicht schließen.

Jupiter warnt bereits existierende Internet Provider, daß das derzeitige System mit den hohen, den Kunden berechneten Nutzungsgebühren immer mehr unter Druck geraten wird.



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