Chipkarte erleichtert Hochschul-Bürokratie

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Das Warten auf den Unifluren hat ein Ende, davon geht zumindest die Orga Kartensysteme GmbH aus. Die Chipkarten-Kombination aus GeldKarte und Studentenausweis soll die Hochschul-Bürokratie erleichtern und bietet den Studenten mehr Flexibilität und Unabhängigkeit.
BR> Möglich ist diese Kombination mit Hilfe einer neu entwickelten Software auf Basis des Personalisierungssystems HPS 1200 von der Orga Kartensysteme GmbH. Auf kontoungebundenen GeldKarten, die mit dem Spacemanager ausgestattet sind, wird die freie Speicherkapazität des Chips der elektronischen Börse sinnvoll genutzt:
Studierendeninformationen, beispielsweise Fächerkombination, Studiendauer oder das Kontingent für Freikopien, werden zusätzlich gespeichert. Auf den Kartenkörper werden Foto und Name des Inhabers aufgedruckt. Ein sichtbarer und wiederbeschreibbarer Termochromicstreifen gibt Auskunft über die Gültigkeit des Ausweises.

Zwei der Vorreiter auf diesem Gebiet sind die Fachhochschulen Kiel und Berlin. Meldet sich derzeit an der FH Kiel ein Student aus den Semesterferien zurück, werden seine Daten im Studentensekretariat auf dem Chip aktualisiert und seine Studentenkarte durch den Orga-Drucker, der sowohl als Einbaumodul als auch als Tischgerät verfügbar ist, mit einem neuen Gültigkeitsdatum versehen.

Der Knopfdruck "Anmeldung" reicht an der technischen FH Berlin für die Immatrikulation aus. Selbstbedienungsterminals für die "Campus Card" machen selbst die Unabhängigkeit von Bürozeiten möglich.

"Die Resonanz auf diese Projekte ist bisher durchweg positiv", so Henry Bruehl, Personalisierungs- und Geldkarten-Experte der Orga. "Die Kombination Geldkarte/Studentenausweis hat sich bewährt und wird in Zukunft an vielen Universitäten die Verwaltung vereinfachen. Auch die Kombination der Geldkarte mit anderen Applikationen, wie z. B. mit Mitarbeiterausweisen, wird weiter an Popularität gewinnen".

Die Orga Kartensysteme GmbH mit Sitz in Paderborn ist einer der Pioniere und Marktführer in der Chipkarten-Branche. Am Unternehmen beteiligt sind die Bundesdruckerei Berlin (74.9%) und die Detecon GmbH (25,1%). Mit Tochtergesellschaften, Vertriebsbüros und Joint Ventures in Großbritannien, Frankreich, den USA, Rußland, China, Südafrika, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Dänemark, Brasilien und Singapur ist Orga weltweit präsent.

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