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Neuro-Chip soll Alltag revolutionieren

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Im Bereich der maschinellen Verarbeitung natürlich gesprochener Sprache will die Berliner Cortologic AG Akzente setzen - auf Basis eines Neuro Chips, der zur Verarbeitung natürlich gesprochener Sprache eingesetzt werden soll. Das Unternehmen plant Anwendungen, die heute noch recht futuristisch wirken, in naher Zukunft aber aus dem Alltag kaum mehr wegzudenken sein könnten:

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Das Spektrum der Anwendungsmöglichkeiten des Chips ist weitreichend. Ein Telefone beispielsweise, das mit dem "Cortoligic Verbal Interface" (CVI) ausgestattet ist, läßt sich per Sprachbefehl bedienen, gleiches gilt für Fernseher, Stereoanlagen aber auch Autos. Gerade hier bekommt die Bedienung per Sprache eine besondere Bedeutung, hat der Fahrer doch in der Regel die Hände nicht frei.

Aber auch im Bereich der Stimmerkennung soll der Neuro Chip eingesetzt werden. Der "Cortologic Voice Analyzer" (CVA)macht beispielsweise die Eingabe von PIN-Codes Überflüssig, da Kartenbesitzer über seine Stimme eindeutig identifizierbar sind. Der "Cortologic Noise Supressor" (CNS) ist in der Lage, Sprache von störenden Hintergrundgeräuschen zu unterscheiden und diese gezielt herauszufiltern, wodurch sich die Sprachqualität z.B. bei Gesprächen von Mobiltelefonen aus erheblich verbessern lassen soll.

Das vielleicht interessanteste Produkt auf Basis des Neuro-Chips ist jedoch der "Cortologic Voice Compressor" (CVC), der im Mobiltelefon-Geschäft eine Revolution auslösen könnte. Mit dem CVC läßt sich Sprache so stark komprimieren, daß sich die Kapazität der heutigen Telefon-Netze verzehnfachen würde. Auch tragbare Geräte zu Sprachaufzeichnung können natürlich von dieser Kompression profitieren.

Der Cortologic Chip funktioniert auf der Basis künstlicher neuronaler Netze. Die parallele Informationsverarbeitung erfolgt wie bei biologischen Nervensystemen. Durch die Lernfähigkeit des Neurochips soll dabei eine neue Qualität in der Verarbeitung menschlicher Sprache erreicht werden, die bisher erhältliche Software Lösungen weit hinter sich zurückläßt.

Die Cortologic AG sucht als Zielkunden Unternehmen, die auf Basis ihrer Technologien eigenen Produkte realisieren wollen. Die Ziele der Berliner sind dabei Ehrgeizig, strebt das Unternehmen mit derzeit 14 Mitarbeitern doch bis zum Jahr 2002 den Börsengang an.



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