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Spieletest: X-Wing Alliance - Star Wars Feeling pur

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"X-Wing-Alliance" ist der neueste Sproß aus der "X-Wing-Reihe", deren Auswüchse "X-Wing" und "Tie-Fighter" wohl mit zu den besten PC-Spielen überhaupt gehörten und hohe Standards auf den Gebiet der "Weltraumkampfsimulation" setzten. LucasArts "X-Wing Alliance" ist nach dem hauptsächlich für Netgamers ausgelegten Vorgänger wieder ein Teil, der seinen Schwerpunkt bei den Single-Player-Missions hat und eine komplexe Kampagne mitbringt.

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Die Story ist komplex wie nie und originell: Sie starten als Angehöriger einer Händlerfamilie, die durch die Konkurrenz in den Konflikt zwischen die Rebellion und das Imperium gerät. Nachdem man sich anfangs neutral verhält, schlägt man sich bald auf die Seite der Allianz, die vor kurzem von Hoth vertrieben wurde, um gemeinsam gegen das Imperium vorzugehen. Am Ende kann man sogar an der großen Schlacht um Endor teilnehmen... im "Millennium Falcon"!

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Star Wars X-Wing Alliance

Man startet auf heimatlichen Raumstation und darf mit einem etwas geschwätzigen Androiden an seiner Seite erste leichte Missionen erfüllen, in denen es noch darum geht eine Fracht von A nach B zu bringen oder etwas zu identifizieren. Dabei sitzt man gleich im Cockpit eines Corellianischen Frachters, dem Modell, welches auch mal der "Falcon" als Grundlage hatte. Schnell wird die Geschichte für den Clan recht dramatisch und man landet auf einem Kreuzer der Allianz wo man sich entschließt Kampfpilot zu werden. Bevor man aber seinen ersten richtigen Einsatz fliegen darf, gilt es sich erst mal zu qualifizieren.

Technisch hat "X-Wing Alliance" gegenüber dem Vorgänger noch mal stark zugelegt. Da jetzt beliebige Auflösungen unterstützt werden (je nach 3D-Karte) gibt es keine Bitmap-Cockpits mehr, sondern nur noch virtuelle, in denen man sich frei umschauen kann. Sämtliche Anzeigen in diesem können ein oder aus geschaltet werden und zum Teil verschiedene Informationen anzeigen.

Auch die Objekte im All selbst wurden verbessert. Die Texturen sind noch feiner geworden und die Schiffe noch detaillierter. Ebenso wurde die grafische Anzeige von Treffern mit verschiedenen Waffen aufgewertet. So sieht man, ob man Schilde trifft, oder den Rumpf und ob ein Schiff mit einer Ionenkanone lahm gelegt wurde. Schaut man sich sein Schiff genauer an, kann man im Cockpit sogar die Besatzung erkennen, die sich bewegt und umschaut.

Änderungen gab es aber nicht nur beim optischen, sondern auch beim spielerischen Aspekt. So kann man bei den Frachtern vom Piloten zum Bordschützen wechseln. Dieser wird normalerweise vom Computer übernommen, was der gar nicht mal schlecht macht. Desweiteren kann jetzt auf Schiffen angelegt und wieder abgelegt werden, um z.B. seine Torpedos nachzuladen.

Geglänzt und alle Konkurrenten weit hinter sich gelassen hat die X-Wing-Reihe immer mit ihrem Missionsdesign und der Vielzahl an gleichzeitig vorhanden Schiffen. Der neue Sproß setzt die Meßlatte noch ein ganz schönes Stück höher. Die Missionen sind vielschichtig wie noch nie, u.a. durch die Möglichkeit jetzt auch selber anzudocken, Fracht zu transportieren und je nach Mission mehrere Hyperraumsprünge zu machen. Abgerundet werden die zur Story beitragenden, gut erzählenden Missionen durch erheblich verbesserte Zwischenfrequenzen. Es soll hier aber auch nicht verschwiegen werden, daß der Schwierigkeitsgrad noch einmal angezogen hat. Selbst auf der Stellung "easy" sind einige Missionen erst durch ein paar Versuche zu schaffen. Wer schon an den anderen X-Wing-Teilen verzweifelt ist, sollte die Finger von lassen. Allerdings hat man die Möglichkeit im Spiel quasi "Urlaub" zu machen und kann 1 bis 3 Missionen überspringen.

Wer dachte, daß bei den Vorgängern schon viel los war, kann sich bei "Alliance" auf was gefaßt machen. Angeblich mehr als doppelt so viele Schiffe gleichzeitig werden unterstützt, wodurch das Raumschlacht-Feeling ebenfalls noch mal zulegt. Aber auch die Auswahl an steuerbaren Schiffen ist gestiegen. Während man in der eigentlichen Story nur eher übliches zu sehen bekommt, kann man sich im Simulator diverser andere Modelle ansehen, darunter recht exotische Typen und diese auch fliegen.

Der Sound wurde ebenfalls noch mal verbessert und verfeinert. So klingen die Lasersalven noch ein wenig anders. Am gravierendsten fällt die Begleitmusik auf. Sie kommt wie beim Vorgänger "X-Wing vs. Tie-Fighter" von der CD, wir aber viel besser dem Spielgeschehen angepaßt. Die Atmosphäre, die bei den X-Wing-Spielen schon immer recht hoch war, erfährt dadurch noch mal einen zusätzlichen Kick.

Zuguter letzt sei auch der Multiplayermodus erwähnt, der jetzt ein fester Bestandteil des Games ist, allerdings nicht wie beim vorherigen "X-Wing vs. Tie-Fighter" den Hauptpart bildet. Bis zu 8 Spieler gleichzeitig können sich in Raumschlachten und Kämpfen oder Ring-Rennen mit einander messen und dabei ebenso aus der ganzen Palette Schiffe auswählen. Natürlich kann auch via Internet gespielt werden.

Fazit:
"X-Wing Alliance" erleichtert auf jeden Fall die Wartezeit auf den neuen Kinofilm. Mehr als 50 Missionen bieten einen Spielspaß, den man heute nur noch selten findet. Stundenlanger Unterhaltung vor dem PC sind garantiert, wenn man ein wenig Geduld mitbringt. Der Schwierigkeitsgrad ist dann vielleicht auch der größte Kritikpunkt an dem Spiel. Zwar kann man Missionen auslassen, aber dann entgeht einem auch ein Teil des Spiels und der spannenden Geschichte...



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