Audio-Mining - Spionieren wie die Geheimdienste
Bislang nur Geheimdiensten vorbehalten soll es nun auch Privatanwendern möglich werden, Audio-Daten automatisch inhaltlich auswerten lassen. Entsprechende theoretische Grundlagen und Perl-Scripte veröffentlicht das Magazin iX in seiner aktuellen Ausgabe 6/99.
Um die Entwicklung eigener Anwendungen zu ermöglichen, haben einige Firmen ihre Produkte mit Programmierschnittstellen versehen. Am Beispiel von IBM ViaVoice98 beschreibt das Fachmagazin iX(öffnet im neuen Fenster) , wie sich mit der kostenlosen Scriptsprache Perl ein eigenes Audio-Archiv aufbauen läßt. Digitale Audiodaten lassen sich dann direkt nach Schlagwörtern oder Themen durchsuchen.
Weitere mögliche Einsatzgebiete des sogenannten Audio-Mining reichen von der Vorsortierung auf dem elektronischen Anrufbeantworter bis hin zur Katalogisierung von Nachrichtensendungen. Allerdings, so iX-Redakteur Christian Kirsch, "ist dazu ein gerüttelt Maß an Programmiererfahrung notwendig. Etwas Geduld und C/C++-Kenntnisse sollte man schon mitbringen."