Abo
  • Services:

Matrox kündigt G400 Grafikkarten offiziell an

Artikel veröffentlicht am ,

Heute hat Matrox die lange erwarteten Nachfolger der langsam ins Hintertreffen geratenen G200 Grafikkartenserie offiziell angekündigt.

Stellenmarkt
  1. Justizvollzugsanstalt Plötzensee, Plötzensee
  2. Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Region Stuttgart, Stuttgart

Mit zwei neuen Produkte auf Basis des neuen, in 0.25 Micron gefertigten G400 Grafikchips will Matrox demnächst die Konkurrenz zum Zittern bringen: Sowohl die Millennium G400 als auch die Millennium G400 MAX bieten 2D, 3D, TV-Out und können beide zwei Monitore, Fernseher oder Flachbildschirme im Zweischirmbetrieb ansprechen.

Zusätzlich sollen die Karten der G400 Serie Effekte wie Environment Mapped Bump Mapping (simulierte Oberflächstrukturen) und Schatteneffekte ohne Leistungseinbußen per Hardware darstellen können. Bisher machten das nur Karten mit TNT2, ATI Rage128 und Voodoo3 Grafikchips. Mit der Matrox-eigenen Vibrant Color Quality2 Rendertechnologie soll schließlich eine ordentliche Grafikdarstellung mit "photorealistischen Farben" geboten werden. 3D-Rendering wird in 16bit und 32bit unterstützt, ein 32bit tiefer Z-Buffer sorgt für möglichst genaue 3D-Darstellung.

Während sich die mit 16 bzw. 32 MByte SGRAM und einem 300 MHz RAMDAC ausgestattete Matrox Millennium G400 an anspruchsvolle Heim- und Businessanwender richtet, soll die Matrox Millennium G400 MAX 32 MByte und ihrem 360 MHz RAMDAC Spielefreaks und Grafikprofis ansprechen, die höchste Auflösungen und schnellste Darstellung erwarten. Die G400 MAX soll etwa 30% besser als die G400 sein und ermöglicht im Gegensatz zu dieser eine maximale Auflösung von 2048 x 1536 Punkten in 32bit bei einer Bildwiederholfrequenz von 85Hz.

Ab Mitte Juni '99 soll die mit 16 MByte ausgestatte Matrox Millennium G400 16MB für 149 US-Dollar und die mit 32MByte ausgestattete Matrox Millennium G400 32MB für 199 US-Dollar verfügbar sein. Die Matrox Millennium G400 MAX soll ebenfalls ab Mitte Juni erhältlich sein und 249 US-Dollar kosten. Treiber für Windows 95, 98 und sogar 3.1x sowie für Windows NT 3.51, 4.0 und IBMs OS/2 sollen mitgeliefert werden. Zu BeOS und Linux schweigt sich die Matrox-Pressemeldung leider aus. Ein OpenGL ICD Treiber soll bei beiden G400 Modellen mitgeliefert werden.

Kommentar:
Obwohl die neue Matrox Grafikkartengeneration von den Features her sehr vielversprechend klingt, wird man sich diesmal bei den Treibern, vor allen bei den OpenGL-Treibern, sehr ins Zeug legen müssen, um wieder etwas an Glaubwürdigkeit zu gewinnen. Der Vorgänger, die G200 Grafikkartenserie litt und leidet immer noch an unfertigen OpenGL-Treibern, die bereits im letzten Jahr fertig sein sollten, was viele Matrox-Kunden dazu veranlaßte, sich lauthals zu beschwerten - zu Recht.

Themenseiten:



Anzeige
Top-Angebote
  1. (-58%) 12,49€
  2. 72,99€
  3. (aktuell u. a. Samsung 860 Evo 500-GB-SSD 119€, externer DVD-Brenner 25€, 2-TB-HDD extern 66€)

Folgen Sie uns
       


God of War (2018) - Fazit

Viele langjährige Fans von Kratos dürften beim neuen God of War erst mal vom Glauben abfallen. Der Neue hat aber auf eigenständige Art ebenfalls das Zeug zum Kulthelden.

God of War (2018) - Fazit Video aufrufen
Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

Oracle vs. Google: Dieses Urteil darf nicht bleiben
Oracle vs. Google
Dieses Urteil darf nicht bleiben

Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Oracle gegen Google Java-Nutzung in Android kein Fair Use

Facebook-Anhörung: Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle
Facebook-Anhörung
Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

In einer mehrstündigen Anhörung vor dem US-Senat hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg sein Unternehmen verteidigt. Doch des Öfteren hinterließ er den Eindruck, als wisse er selbst nicht genau, was er in den vergangenen Jahren da geschaffen hat.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Facebook Messenger Zuckerbergs Nachrichten heimlich auf Nutzerkonten gelöscht
  2. Böswillige Akteure Die meisten der zwei Milliarden Facebook-Profile ausgelesen
  3. DSGVO Zuckerberg will EU-Datenschutz nicht weltweit anwenden

    •  /