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Neuer Slot für AMDs K7 Prozessor

/ Christian Klaß
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Mit einem zusätzlichen K7-Prozessorgehäuse, das speziell auf den Markt für professionelle Mehrprozessorsysteme zugeschnitten ist, will AMD(öffnet im neuen Fenster) dem Marktführer Intel(öffnet im neuen Fenster) Marktanteile im High-End-Bereich abringen. Das neue Prozessorgehäuse soll mit Intels hohem Slot 2 Gehäuse für Xeon-Prozessoren identisch sein und "Slot B" heißen.

Der Slot B ist zwar physikalisch, nicht aber von der Pinbelegung mit Intels Slot 2 identisch. Dank des größeren Prozessorgehäuses ist AMD in der Lage sein Tri-Level Cache System mit genügend Zwischenspeicher auszustatten und die Leistungsfähigkeit des K7 voll auszuschöpfen. Der Vorteil für die Mainboardhersteller ist der, daß die gleichen Bauteile verwenden können, was die Kosten senkt.

Dank dem Slot B soll der K7 Prozessor leicht in jeden Rechner eingesteckt werden können, der mit Alpha-Prozessoren von Compaq ausgestattet ist. Da AMD weiterhin am EV6 System Bus für Alpha-Systeme festhält, können Hersteller entsprechender Rechner sehr schnell ausgereifte K7 Systeme anbieten. Ein Faktor, der AMDs Einstieg in den gewinnbringenderen Markt für Worksations und Server enorm verbessern dürfte, zumal man so gleichzeitig zwei Konkurrenten das Leben schwer machen kann.

Der K7 wird voraussichtlich im Juni mit Taktraten von 500, 550 und 600 MHz auf den Markt kommen. Während der K7 im Slot B für Workstation und Server ausgelegt ist, wird der K7 für Desktop-Systeme im Slot A Prozessorgehäuse kommen, das mechanisch kompatibel zu Intels Pentium III Verpackung ist.


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