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Wicked3D stellt Grafikkartenentwicklung ein

/ Christian Klaß
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Die für ihre Grafikhardware mittlerweile recht bekannte US-Firma Wicked3D(öffnet im neuen Fenster) , eine Tochter der Metabyte Inc., wird heute im Laufe des Tages offiziell ankündigen, daß sie fortan ihr Hardwaregeschäft aufgibt und keine eigenen Produkte mehr vermarkten wird. Stattdessen wolle man sich wieder auf die Entwicklung von Softwaretechnologien konzentrieren, die dann in Lizenz über OEM Kunden einer wesentlich breiteren Masse zur Verfügung gestellt werden können, wie uns Steve Gleitsmann, der neue General Manager von Wicked3D, mitteilte.

Der Grund für diese Entscheidung dürfte vor allem in der von Wicked3D entwickelten Parallel Graphics Processing (PGC) Treiber Technologie liegen, die auch unter dem Namen "Step-Sister" bekannt ist. Diese erlaubt es, Grafikkarten gemeinsam bei der Berechnung von 3D-Grafiken einzusetzen und somit eine wesentlich höhere 3D-Leistung zu erzielen. Die Grafikarten müssen dafür nur leicht verändert werden und mit den entsprechenden Treibern berechnen sie dann 3D-Grafik nahezu doppelt so schnell wie eine einzige Karte.

Bisher sollen die Grafikkarten- und Grafikchiphersteller sich bei Wicked3D die Klinke in die Hand gegeben haben, so groß ist das Interesse an der innovativen Technologie. Es sollte also nicht mehr lange dauern bis entsprechend angepaßte Produkte von den unterschiedlichsten Grafikhardwareherstellern um die Gunst der anspruchsvollen 3D-Fans zu buhlen.


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